Alkoholfrei ans Steuer - autohaus24

Alkoholfrei ans Steuer – Der Leitfaden für Fahranfänger zum Thema Straßenverkehr und Alkoholkonsum

Zwar gab es 3.381 weniger Tote (-93%) bei Alkoholunfällen im Jahr 2014 als im Vergleich zu 1975, dennoch verloren immer noch 260 Personen ihr Leben bei einem durch Alkohol verursachten Unfall. Schuld daran ist unteranderem das Fahren unter Alkoholeinfluss.Autohaus24 macht sich stark für die Aufklärung junger Autofahrer und Fahranfänger über die Folgen von Fahren unter Alkoholeinfluss. Eine gezielte Aufklärung von Autofahrern soll zu mehr Vorsicht im Umgang mit Alkohol im Straßenverkehr sensibilisieren und so Leben retten.

 

Wie hängen Autounfälle und Alkoholkonsum zusammen?

Anzahl Verletzte Getoetete Alkoholunfaelle Statistik

Bei dem direkten Vergleich der Anzahl von Verletzten und Getöteten bei Straßenverkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss aus den Jahren 2000 und 2014 stellt man fest, dass sich die Anzahl der Leicht- und Schwerverletzten mehr als halbiert hat. Vor allem die Anzahl der Getöteten ist von 1.022 Todesopfern im Jahr 2000 um knapp 75 Prozent auf nur noch 260 Opfer gesunken. Technische Entwicklungen, wie der Dreipunktgurt und der Airbag reduzierte die Anzahl der Unfalltoten und Schwerstverletzten seit 1975 zwar erheblich, dennoch kommt es trotz dieser technischen Hilfsmittel und gesetzlichen Regelungen, wie die Anschnallpflicht, zu Verkehrsunfällen mit Todesfolge. Die Statistiken zeigen, dass Fahren unter Alkoholeinfluss zu den sieben Hauptunfallursachen neben einer nicht der Verkehrssituation angepassten Geschwindigkeit oder zu geringem Abstand zählt. Interessant ist, dass vor allem von Freitag bis Sonntag besonders häufig Verkehrsunfälle passieren. Hinzu kommt, dass der Anteil an Alkoholunfällen an diesen Tagen sogar zu bestimmten Uhrzeiten zunimmt. In der Zeit von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens passierten im deutschen Straßenverkehr 2014 insgesamt 24.182 Unfälle mit Personenschaden, bei jedem vierten Unfall war Alkohol im Spiel (24,4 %).

Vergleich Unfälle mit und ohne Alkohol Statistik

Warum sind Fahranfänger (18-24-Jährige) so oft an Verkehrsunfällen beteiligt?

 

Im Alter von 18 bis 24 Jahren waren 2014 circa 12 Prozent der weiblichen und circa 88 Prozent der männlichen Fahranfänger als sogenannte alkoholisierte Beteiligte in Unfälle mit Personenschaden verwickelt. Besonders hoch ist die Anzahl alkoholisierter Beteiligte an Personenschadenunfällen jedoch in der Altersgruppe der 25-34-jährigen Verkehrsteilnehmer. Zwar nimmt danach die Gesamtanzahl ab, jedoch bleibt die prozentuale Verteilung zwischen Mann und Frau annähernd gleich. Daraus kann man schließen, dass Männer unabhängig von der Altersgruppe statistisch gesehen im Durchschnitt 6,5 Mal häufiger an Alkoholunfällen mit Personenschäden beteiligt sind als Frauen.Interessant ist, dass sich die risikoreichsten Jahre im Straßenverkehr auch anhand der Beitragsunterschiede von Kfz-Versicherungen festmachen lassen. Denn Statistiken zeigen, dass in Deutschland die Beitragshöhe der Autoversicherung abhängig vom Alter ist. Durchschnittlich zahlen 20 Jährige circa 68 Prozent höhere Autoversicherungsbeiträge als ein 40 Jahre alter Versicherungsnehmer, welche im Durchschnitt den günstigsten Versicherungstarif zahlt.

Alkohol-Unfälle nach Alter Statistik

Führerscheinentzug wegen Alkohol und Trunkenheit am Steuer

 

„Mit zwei Gläsern Bier kann man bedenkenlos Auto fahren!“ – Weit gefehlt. Bei dieser Einschätzung handelt es sich um einen weit verbreiteten Irrglauben. Viele Autofahrer denken, dass nach 2 Gläsern Bier noch nicht die 0,5 Promille erreicht sind, die eine „echte“ Ordnungswidrigkeit darstellen. Jedoch führen bereits 0,3 Promille, welche vor allem von Frauen sehr schnell nach nur geringem Alkoholkonsum erreicht werden kann, zu alkoholbedingten Ausfallerscheinungen. Bei auffälligem Fahrverhalten oder Verkehrsunfall erwarten einen erhebliche Sanktionen.

 

Wie viel Promille darf man haben und wie berechnet sich die Alkoholgrenze?

 

Was ist die Promillegrenze in Deutschland? Was passiert bei Überschreitung der Promillegrenze? Wann wurde die Promillegrenze eingeführt und welche Promillegrenzen gibt es im Straßenverkehr bzw. in der StVO? Im Zusammenhang mit der Alkohol- oder Promillegrenze kursieren viele Fragen im Netz. Hier die wichtigsten Fakten zur Beantwortung dieser auf einen Blick:

 

Was ist Promille?

 

Mathematisch bedeutet Promille „ein Tausendstel“ (1:1000). Auch die Lateinische Übersetzung macht dies deutlich: Während "pro“ übersetzt für "von“ steht, bedeutet "mille“ so viel wie "Tausend". Merke: Das Verhältnis von 1:1000 (‰) steht für Promille. Im Zusammenhang mit Alkohol ist genau die Menge davon gemeint, die zum Messzeitpunkt im Blut ist. Letztendlich gibt der Promillewert Auskunft über die Blutalkoholkonzentration.

 

Wie berechnet sich Promille?

 

Oft fragt man sich selbst: Wie viel Promille habe ich nach einem Glas Bier oder Wein? Leider fällt die Beantwortung dieser Frage recht schwer, ist sie doch von vielen Faktoren, wie Alter, Geschlecht und Gewicht gleichzeitig abhängig. Die Berechnung der Promille ist gebunden an das Gewicht der Person, den Wasseranteil und der Alkoholmenge. Der schwedische Chemie-Professor Erik Widmark erforschte 1932 den Zusammenhang zwischen dem Trinken von Alkohol und der Alkoholkonzentration im Blut und stellte eine Formel auf, wie der menschliche Körper Alkohol abbaut. Der Promillewert ist also von Person zu Person unterschiedlich und ändert sich zusätzlich durch die getrunkene Alkohol- und Wassermenge.Grundsätzlich kann man sich folgende Gleichung merken: 1 Gramm Alkohol / pro 1 Kilogramm Blut = 1 Promille.

 

Hinweis: Vor allem der Restalkohol im Blut sollte nach Alkoholgenuss nicht unterschätzt werden. Der menschliche Körper baut nämlich nur ca. 0,1 Promille pro Stunde ab. Jetzt bleibt nur abwarten und viel Wasser trinken! Wer glaubt gerade deftige bzw. herzhaft fettige Speisen helfen beim schnelleren Alkoholabbau, der irrt. Denn diese verzögern nur die Wirkung des Alkohols, führen jedoch nicht zu einem raschen Abbau.

 

Welche Faktoren haben Einfluss auf die Blutalkoholkonzentration?

 

Es gibt zwei zentrale Einflussgrößen: Die Flüssigkeitsmenge und die Alkoholmenge!Da sich Alkohol in erster Linie in Wasser und weniger gut in Fett löst, spielt vor allem der Flüssigkeitsanteil des Körpers eine wichtige Rolle. Je geringer der Anteil der Flüssigkeitsmenge deines Körpers, desto schneller steigt bei gleicher Alkoholmenge der Promillewert. Der Flüssigkeitsanteil des Körpers ist abhängig vom Körpergewicht.

 

Neben der Flüssigkeitsmenge spielt aber auch die Alkoholmenge eine wichtige Rolle, wenn es um den Einfluss auf den Anteil von Alkohol in einer bestimmten Menge Blut geht. Ob Bier, Wein, Mixgetränke oder Spirituosen: 0,25 Liter (ca. 1 Glas) von eines dieser alkoholischen Getränke haben immer einen bestimmten Alkoholanteil, welcher auf der jeweiligen Flasche immer in Volumenprozent angegeben ist. Verallgemeinerungen je nach alkoholischem Getränk sind deshalb nicht möglich, weil die Alkoholmenge von Sorte zu Sorte und Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist. Dennoch hat sich für ein Glas Bier mit einem Fassungsvermögen von 0,25 Liter und einem Glas Sekt mit 0,1 folgende Standardglas-Faustregel herausgebildet: Ein Standardglas enthält rund 10 Gramm reinen Alkohol.

 

Warum ist bei Frauen die Promille höher als bei Männern?

Alkoholaufnahme unterteilt nach Geschlecht und Körperbau

Da die Promille abhängig vom Flüssigkeitsanteil des Körpers ist und der wiederum vom jeweiligen Körpergewicht, ist die Erklärung dafür recht simpel: Die meisten Frauen wiegen meist weniger als Männer und weisen deshalb weniger Flüssigkeit im Körper auf. Das hat zur Folge, dass Frauen nach einem Glas Bier im Regelfall mehr Promille als Männer im Blut haben. Forscher fanden heraus, dass der Wasseranteil bei Männern 70 Prozent und bei Frauen circa 60 Prozent des Körpergewichts liegt. Das Ergebnis: Weibliche Körper enthalten im Vergleich zu männlichen Körpern bis zu zehn Prozent weniger Wasser.

 

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Promilleanzahl und der Unfallhäufigkeit

 

Schaut man sich die Statistiken von 2014 genauer an, wird deutlich, dass mit zunehmenden Blutalkoholwerten (BAK) die Unfallwahrscheinlichkeit steigt. Die meisten Unfälle passieren bei einem BAK von 1,1 bis 2,5 Promille. Nach 2,5 Promille und mit zunehmenden Alkoholpegel sinkt die Anzahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden zwar sehr deutlich, jedoch liegt das vermutlich eher an anderen Umständen, wie beispielsweise, dass man bei einem höheren BAK-Wert bereits viele alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, wie Doppeltsehen, Konzentrationsschwäche und Bewusstseinstrübung und Einschränkung der motorischen Fähigkeiten intensiv wahrnimmt. Bei Alkoholungewohnten ist sogar eine tödliche Alkoholvergiftung möglich. Neben den beschriebenen Ausfallerscheinungen kann eine stark erhöhte BAK zu Erbrechen, Atemschwäche sowie Reflexlosigkeit bis hin zu einem alkoholbedingten Koma oder Tod führen. Es ist jedoch ein Trugschluss, dass deutlich weniger Unfälle bei einer geringeren BAK ab 0,5 bis 1,1 passieren würden. Bereits bei einem BAK unter 0,5 passieren bereits knapp die Hälfte so viel Unfälle, wie im Vergleich zwischen einem BAK von 0,8-2,5. Mit 509 Unfällen und alkoholisierten Fahrern unter 0,5 Promille ist es zwar vermeintlich nur halb so wahrscheinlich einen Unfall zu bauen als mit höherer BAK. Dennoch wird deutlich, dass bereits geringe Mengen Alkohol dazu führen können, dass Unfälle mit Personenschäden passieren können.


Was ist die aktuelle Promillegrenze in Deutschland?

 

Allgemein versteht man unter der Promillegrenze den gesetzlich festgelegten Grenzwert für die Alkoholmenge im Blut. Oftmals wird diese Grenze weit überschritten. Dann sollte man als Fahrrad- oder Autofahrer nicht mehr fahren, um sein eigenes Leben und das der anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. 0,3 - 0,5 oder 1,0 Promille, was gilt und ab wann ist der Führerschein in Gefahr?

Unfälle mit Personenschaden nach Blutalkoholkonzentration

0,3 Promille führt bei auffälligem Fahrverhalten bis zum Führerscheinentzug

 

Die aktuelle Promillegrenze liegt in Deutschland bei 0,3 Promille. Ab diesem Wert der Blutalkoholkonzentration ist das Fahren unter Alkoholeinfluss und bei auffälligem Fahrverhalten bereits strafbar. Ab einem Promillewert von 0,3 droht bei Ausfallerscheinungen der Führerscheinverlust. Zwar wird eine Ordnungswidrigkeit erst ab 0,5 Promille beim Fahren unter Alkoholeinfluss, dennoch kann bereits es bei weniger Blutalkoholanteil zu offensichtlichen und eingeschränktem Fahrverhalten kommen. Gemeint sind Situationen, wie das Überfahren einer roten Ampel, Schlangenlinien bei Fahren, ein zu geringer Sicherheitsabstand, Unfälle oder gefährliche Überholmanöver. Sollte man Sie als Fahrer bei diesen sogenannten alkoholbedingten Ausfallerscheinungen erwischen, besteht bereits eine Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund einer relativen Fahruntüchtigkeit. Die Folge: Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren und drei Punkte in Flensburg wegen Trunkenheitsfahrt und Gefährdung des Straßenverkehrs nach Paragraph § 315b, Paragraph § 315c und § 316 Strafgesetzbuch (StGB). Schlimmstenfalls drohen je nach Ausmaß Geld- oder Freiheitsstrafen bzw.die Entziehung des Führerscheins.


Eine Ordnungswidrigkeit besteht ab 0,5 bis 1,09 Promille

 

Mit einem Blutalkoholgehalt von 0,5 bis 1,09 Promille wird man solange nur wegen relativer Fahruntüchtigkeit belangt, bis man offensichtliche Ausfallerscheinungen oder einen Unfall verursacht hat. Die Art und Höhe der Sanktionen richten sich bei dieser Ordnungswidrigkeit nach der Häufigkeit, mit welcher der Fahrzeugführer mit Alkohol am Steuer auffällig geworden ist.

Strafmaß bei Alkohol am Steuer

Ein Straftatbestand liegt mit der absoluten Fahruntüchtigkeit mit mehr als 1,1 Promille vor

 

Laut Paragraph 316 Strafgesetzbuch (StGB) liegt bei Autofahrern wie bei Radfahrern aufgrund der absoluten Fahruntüchtigkeit eine Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr vor, die Konsequenzen, wie eine saftige Geldstrafe, ein mindestens sechs monatiges Fahrverbot sowie drei Punkte in Flensburg nach sich zieht. Ab 1,6 Promille ist die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis definitiv erst nach dem medizinischen und psychologischen Gutachten (MPU) möglich.

 

Welche Strafen erwarten Autofahrer bei Alkohol am Steuer?

Rechtliche Folgen bei Fahren unter Alkoholeinfluss

Oft herrscht auch Unklarheit darüber, ob die Promillegrenze in der Straßenverkehrsordnung steht. Laut Paragraph § 24a StVG Betrunken Auto zu fahren kann einem als Autofahrer enorm teuer zu stehen bekommen. Man gefährdet unter Alkoholeinfluss nicht nur sein Leben und das anderer Verkehrsteilnehmer, sondern es drohen neben hohen Geldbußen, mehrere Monate Fahrverbot, der Führerscheinentzug und Punkte in Flensburg. Ab bestimmten Promillewerten gilt eine alkoholisierte Fahrt als Straftat. Diese werden in Deutschland besonders hart sanktioniert. Ist die Fahrerlaubnis erst einmal entzogen, bekommt man diesen häufig erst nach einer langwierigen und kostenintensiven sowie erfolgreich absolvierten medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU bzw. umgangssprachlich auch als „Idiotentest“ bekannt) wieder ausgehändigt.

 

Gilt eine 0,0 Promillegrenze nach einer MPU?

 

Wer eine MPU wegen Alkohol am Steuer hinter sich hat, sollte besser die folgenden zehn Jahre nicht mehr unter Alkoholeinfluss beim Autofahren oder Radfahren auffallen. Denn dadurch würde eine wiederholte Zuwiderhandlung im Straßenverkehr unter Alkoholeinwirkung vorliegen, weshalb schnell eine erneute MPU angeordnet werden kann.

 

Kann ein Fahrverbot und Führerscheinentzug umgangen werden?

 

Ob die Umgehung eines Fahrverbotes möglich ist, sollte mit einem Rechtsanwalt, der sich mit dem Verkehrsrecht auskennt, besprochen werden.Ansonsten kann man als Autofahrer ein Fahrverbot und dem Führerscheinentzug regelmäßig entgehen, indem man sich als Fahrer pflichtbewusst an die Straßenverkehrsordnung hält.

 

Punktekategorien und Tilgung

 

Mit der Ablösung des Verkehrszentralregisters durch das Fahreignungsregister wurden bestehende Eintragungen im Verkehrszentralregister in das Fahreignungsregister überführt. Damit niemand durch die Umstellung besser oder schlechter gestellt ist, wurde die jeweils zum Umstellungszeitpunk erreichte Maßnahmenstufe übernommen. Gelöscht wurden zum 1. Mai 2014 lediglich die Eintragungen, welche nicht mehr im Fahreignungsregister erfasst werden. Das neue Fahreignungsregister hat nur noch drei Punktekategorien und es entfällt die Tilgungshemmung von bestehenden Punkten. Ein neuer Verstoß führt deshalb nicht mehr dazu, dass ein eingetragener Verstoß länger gespeichert bleibt. Für eine besonders schwere Ordnungswidrigkeit (1 Punkt) beträgt die Tilgungsfrist zweieinhalb Jahre, für besonders schwere Ordnungswidrigkeiten und für Straftaten ohne Entziehung der Fahrerlaubnis (2 Punkte) fünf Jahre. Mit zehn Jahren Tilgungsfrist muss man bei Punkten für Straftaten mit Entziehung der Fahrerlaubnis (3 Punkte) rechnen.

 

Kann man während der Probezeit wegen Alkohol beim Autofahren seinen Führerschein verlieren?

 

Vor allem in der Probezeit gelten besonders verschärfte Regelungen. Für unter 21-jährige und Führerscheinneulinge innerhalb der Probezeit gibt es eine 0,0 Promille Regelung! Es gilt: Alkohol ist für Fahranfänger oder bei Autofahrern bis zu 21 Jahren generell strikt verboten. Verstöße gegen diese Regelung werden meist mit einem Punkt in Flensburg sowie einer verpflichtenden Teilnahme an einem Verkehrsseminar geahndet. Ansonsten gelten die allgemeinen Vorschriften. Wer also während der Probezeit wegen Alkohol beim Autofahren erwischt wird, kann durchaus seinen Führerschein verlieren und muss höchstwahrscheinlich zum sogenannten „Idiotentest“.Sollte man als Fahranfänger in der Probezeit beispielsweise mit 1,5 Promille ein auffälliges Fahrverhalten zeigen oder sogar einen Unfall bauen, verlängert sich die Probezeit auf insgesamt vier Jahre. Mit einem Alkoholpegel von 1,5 Promille handelt es sich um eine durch absolute Fahruntüchtigkeit hervorgerufene Trunkenheitsfahrt und somit um eine Straftat. Außerdem kann man mit einem Führerscheinentzug von bis zu neun Monaten rechnen und sollte sich auf drei Punkte in Flensburg einstellen. Zusätzlich muss man an einem Aufbauseminar teilnehmen und eine Bußgeldstrafe entrichten. Dessen Höhe bestimmt das Gericht. Gegebenenfalls ist die MPU zu absolvieren, bevor man nach erfolgreichem Bestehen und Ablauf einer Sperrzeit die Fahrerlaubnis wieder in den Händen halten darf.Egal ob in der Probezeit oder darüber hinaus: Wer alkoholisiert Auto fährt, riskiert sich und andere Verkehrsteilnehmer erheblich! Man sollte sich persönlich fragen, ob man es überhaupt zu einem Unfall, schlimmstenfalls mit Todesfolge, kommen lassen möchte.

 

Das aktuelle Handbuch für Fahranfänger zum Thema Straßenverkehr und Alkoholkonsum

 

Ab sofort gibt es die aktualisierte Ausgabe der Broschüre für Fahranfänger zum Thema Straßenverkehr und Alkoholkonsum kostenlos als PDF-Download auf autohaus24.de. Hier können Sie sich die Broschüre herunterladen und ausdrucken:

 

Ratgeber für Fahranfänger: Straßenverkehr und Alkoholkonsum