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BMW i3: Auf in die Zukunft

BMW i3: Das erste Elektroauto von BMW.
BMW i3: Das erste Elektroauto von BMW.

Oktober 2013, © autohaus24

Nur noch wenige Wochen, bis der BMW i3 auf den Markt kommt und im BMW Autohaus zu haben ist. Im Rahmen einer Pressepräsentation haben die Münchner nun das Serienfahrzeug vorfahren lassen. Überraschungen inklusive.

 

Der BMW i3

 

Bereits die bloßen „Hardfacts“ zum BMW i3 lassen aufhorchen. Schließlich handelt es sich hierbei um das erste reine Elektroauto des Herstellers und zudem das weltweit erste Fahrzeug mit einer Fahrgastzelle aus CFK bzw. Karbon. Diese Fahrgastzelle wird von BMW als „Life-Modul“ bezeichnet und kann in der Hälfte der sonst benötigten Zeit hergestellt werden. Zudem spart der Hersteller erhebliche Kosten, indem 150 Einzelkomponenten auf einer Fertigungsstrecke von 160 Metern zusammengeklebt werden.

 

Die andere Hälfte des BMW i3 ist das „Drive-Modul“, bestehend aus Antrieb, Fahrwerk, Energiespeicher und den Struktur- und Crashfunktionen. Der Werkstoff ist dabei Aluminium und auf Wunsch kann neben den Elektromotor auch noch ein kleiner „Range Extender“ bzw. Benzinmotor mit 34 PS treten.

 

Originelle Innenausstattung

 

Dass der BMW i3 ein reiner Stromer ist, ist bereits ungewöhnlich. Hinzu kommen dann noch die gegenläufig angeschlagenen Türen und die ungewöhnlichen Materialien im Innenraum. Das Armaturenbrett besteht beispielsweise aus einer Mischung aus Hanf und Kunststoff und wird auf Wunsch mit Holz abgedeckt.

Durchweg digital: Die Mittelkonsole des i3.
Durchweg digital: Die Mittelkonsole des i3.

Das durchweg digitale Display befindet sich hinter dem Lenkrad und in der Mittelkonsole ist dann noch Platz für einen zusätzlichen Zehn-Zoll-Bildschirm. Das sonst übliche Armaturenbrett mit seinen zahlreichen Anzeigen, Knöpfen und Hebeln entfällt völlig, sodass jede Menge Ablagefläche entsteht. Überhaupt ist der BMW i3 überaus geräumig, wenn man mal von den Rücksitzen absieht.

 

Verschiedene Fahrmodi

 

Ist der Motor einmal gestartet, so lässt sich in drei verschiedenen Fahrmodi fahren. „Comfort“ verbraucht den meisten Strom, während „Eco“ und „Eco+“ für eine merklich verlängerte Reichweite sorgen. Erreicht wird dies nicht nur durch weniger Kraft und den Verzicht auf die Klimaanlagenfunktion, sondern auch durch ein hohes Maß an Energierückgewinnung.

 

Zuletzt stehen auch beim Aufladen drei Möglichkeiten bereit: die Schnellladung, die Aufladung in den eigenen vier Wänden bzw. der eigenen Garage oder das Ansteuern einer öffentlichen Ladesäule. Der BMW i3 ist nach dem Opel Ampera das zweite Elektroauto eines deutschen Automobilherstellers, das für den Alltagsnutzen konzipiert ist. Ebenfalls kamen bereits viele Anstöße in der Entwicklung der Elektromobilität aus Frankreich. Beispiele hierfür sind der Citroen C-Zero und der Renault ZOE.