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Jaguar XE: der Alufuturist

Der neue Jaguar XE setzt auf umfassendes Infotainment und eine Aluminiumkarosserie.
Der neue Jaguar XE setzt auf umfassendes Infotainment und eine Aluminiumkarosserie.

August 2014, © autohaus24

Mit dem neuen Jaguar XE bringt die Marke mit dem Raubkatzenlogo jede Menge frischen Wind in ihre Produktpalette. Neben einer leichten Aluminium-Karosserie ist vor allem das futuristische Infotainment-System erwähnenswert. Premiere ist auf dem Pariser Autosalon.

 

Der Jaguar XE

 

Mit dem XE wildert Jaguar einmal mehr in der Mittelklasse. Als direkte Konkurrenten gelten die 3er Reihe von BMW oder auch die C-Klasse aus dem Hause Mercedes-Benz. Die Namensgebung zeigt dabei schon an, dass sich der XE unterhalb des Jaguar XF und des XJ positioniert und als indirekter Nachfolger des X-Type (2001 bis 2009) gelten kann. Eine Besonderheit besteht in der Aluminium-Konstruktion, die es so sonst nur in anderen Fahrzeugklassen oder im Flugzeugbau gibt. Der Vorteil besteht im niedrigen Leergewicht, das unter 1,4 Tonnen liegen soll.


Neue Motoren für mehr Sparsamkeit

 

Unter der Motorhaube folgt der Jaguar XE dem derzeitigen Trend zur Sparsamkeit. Zu diesem Zweck kommen Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum zum Einsatz, die gleichermaßen in Vierliter-Autos wie in schnelle Sportwagen eingebaut werden können. Mit anderen Worten operieren die Briten hier nach dem „Minimax“-System und holen das Maximum an Leistung aus einem Minimum an Treibstoffverbrauch. Kennzeichen der hohen Flexibilität ist auch die Tatsache, dass die neuen Motoren sowohl mit Front- wie mit Heckantrieb funktionieren können. Wem das nicht ausreicht, der dürfte aber auch einen 5,0-Liter-V8 im XE SVR ordern können, mit denen dem M3 und dem C63 Konkurrenz gemacht werden soll.

 

Infotainment der neuesten Generation

 

Ein regelrechtes Schmankerl ist das neue Infotainment im Jaguar XE. Dank der intelligenten Vernetzung, lässt sich der Mittelklässler sogar mit dem Smartphone öffnen. Selbstverständlich kann auch die Klimaanlage aus der Ferne programmiert werden und der Bildschirm des Handys auf das acht Zoll große innere Touch-Display bringen. Neu ist auch das Head-Up-Display mit hochauflösender Lasertechnologie. Sprachsteuerung versteht sich natürlich von selbst und gewährleistet höchste Sicherheit.