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Navigationsgeräte im ADAC Test 2011

November 2011, © autohaus24

Neun mobile Navigationsgeräte befanden sich im ADAC Test. Am Ende waren vier mit „Gut“ bewertet. Die Auszeichnung „Sehr gut“ erhielt keines der Geräte. Das Hauptproblem sind zu große Displays. Es entstehen tote Winkel, die für Fußgänger und Fahrradfahrer unangenehme Folgen haben können.

 

Große Displays sollen die Bedienung und Routenverfolgung erleichtern

 

Viele Navigationsgeräte werden aber erst nachträglich in das Fahrzeug eingebaut. Sie werden an der Windschutzscheibe montiert. Dadurch wird das Sichtfeld eingeschränkt und es entsteht ein weiterer toter Winkel. Ein Display mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als sieben Zoll (17 Zentimeter) lässt bei ungünstiger Befestigung Fahrrad- und Motorradfahrer sowie Fußgänger hinter sich verschwinden. Darüber hinaus waren die großen Geräte nicht übersichtlicher als Geräte mit Bildschirmdiagonalen von bis zu fünf Zoll.


Testkriterien waren Vielseitigkeit, Handhabung, Navigation, Routenberechnung, Verkehrsinformationen sowie Lieferumfang. Dabei erreichte das Modell von TomTom „Go Live 1015“ (fünf Zoll) das beste Testergebnis. Das schlechteste Ergebnis erhielt das Gerät von NavGear „StreetMate GTX-60-3D“ (sechs Zoll). Im Ganzen wurden vier Geräte mit der Note „Gut“, drei mit „Befriedigend“ und zwei mit „Ausreichend“ bewertet. Die Note „Sehr gut“ wurde nicht vergeben.

 

 

Die Ergebnisse des ADAC Navi-Tests 2011
Die Ergebnisse des ADAC Navi-Tests 2011

Das Navigieren funktioniert bei allen Geräten im gleichen Maße gut. Bei der Handhabung und Montage treten die ersten Unterschiede auf. Während dies bei den Geräten von Becker und Falk aufgrund ihrer aktiven Halterung, an die jeweils das Kabel befestigt wird, dem Anwender äußerst leicht fällt, entstehen bei den Modellen von Medion und NavGear Schwierigkeiten mit der Kabelverlegung.

 

Problematisch war auch die Aktualität des Kartenmaterials. Darüber wird der Käufer auf der Verpackung bei keinem der Modelle informiert. So war das Kartenmaterial bei NavGear bereits zum Kaufzeitpunkt nicht mehr auf dem neuesten Stand. Aktualisierungen sind in der Regel recht teuer und aufwendig. Daher sollte der Käufer, beim Neukauf neuestes Kartenmaterial zur Verfügung gestellt bekommen.

 

Die Zeit bis zum Satellitenkontakt ist ein weiteres entscheidendes Kriterium. Bei den Geräten von Garmin, Mio, Navigon und TomTom ist der Kontakt innerhalb weniger Sekunden hergestellt und die Routenführung kann begonnen werden. Bei den Geräten von NavGear und a-rival dauert dies einige Minuten.

 

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