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Peugeot 308 R Hybrid: Studie für einen neuen Sportwagen?

Sieht so der neue Sportwagen von Peugeot aus? Fakt ist, dass das Concept 308 R Hybrid mit jeder Menge PS-Power aufwartet.
Peugeot 308 R Hybrid

April 2015, © autohaus24

Mit Hybridmodellen ist es so eine Sache. Bislang haben sich nur wenige Hersteller auf den Markt gewagt und die Studien fallen meist stark aus dem Rahmen. So auch der Peugeot 308 R Hybrid, der als wahres PS-Monster vorfährt.

 

Der Peugeot 308

 

Mit dem 308 wildert Peugeot nun schon seit Sommer 2007 in der Golfklasse. Das Kompaktmodell wird aktuell in der zweiten Generation produziert und konnte sich 2014 den begehrten Titel als Car of the year sichern. Ebenfalls sprang ein „Red Dot“ heraus, mit dem das Design des Brot-und-Butter-Modells gelobt wurde.

 

Neu gegenüber dem Vorgängermodell ist die veränderte Plattform, die eine Gewichtseinsparung von satten 140 Kilogramm mit sich bringt. In Serie sind jedoch bislang lediglich Benzin- und Diesel-Aggregate zu haben, die (fast) alle der Euro 6- Norm entsprechen.

 

Bald auch als Hybrid?

 

Im Rahmen der bevorstehenden Shanghai Auto Show wird der 308 als R Hybrid präsentiert. Hinter dem Namenszusatz verbergen sich eine Reihe von Änderungen, wie üppig dimensionierte Lufteinlässe an der Front und einen komplett schwarzen Kühlergrill. Auch an der Motorhaube wurden zusätzliche Lufteinlässe platziert, selbiges am Heck, wo zudem ein Dachkantenspoiler die Sportlichkeit unterstreicht.

 

Damit nicht genug, denn mit einer um 80 Millimeter breiteren Spur, einem Allradantrieb und speziellen Bremsen, setzen die Franzosen ein klares Zeichen und grenzen sich gegenüber der vermeintlichen Biederkeit des Serienmodells ab.

 

Üppige Motorisierung

 

Die Motorisierung entspricht dann auch eher einem Supersportler als einem Kompaktfahrzeug. Dem 1,6 Liter-Benziner mit vier Zylindern wurden gleich zwei Elektromotoren mit jeweils 115 PS zur Seite gestellt. Das Resultat: kombinierte 500 Pferdestärken, die für ein maximales Drehmoment von 730 Nm sorgen. Kein Wunder, dass die Beschleunigung dieses Boliden unter vier Sekunden liegen soll.

 

Interessant ist dabei das Arbeiten in verschiedenen Modi. Der Hot-Lap-Modus macht seinem Namen alle Ehre und entfesselt die volle Power der Motoren, während der Road-Mode immer noch 300 PS auf die „Road“ bringt. Ob soviel Leistung letztlich salonfähig ist und für ein Serienmodell taugt, wird die Zukunft zeigen.