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Porsche Panamera S E Hybrid: Sparsam auf Highspeed

Der neue Porsche Panamera S E Hybrid.
Der neue Porsche Panamera S E Hybrid.

Mai 2013, © autohaus24

Gibt es so etwas wie die „Quadratur des Kreises“? Bei Porsche offensichtlich schon. Wie sonst ließe sich erklären, dass der neue Porsche Panamera S E-Hybrid einerseits enorme Leistungen bringt, andererseits aber kaum Sprit verbraucht.

 

Kultobjekt Panamera

 

Kaum ein anderes aller Automobile hat es in so kurzes Zeit zur Legende geschafft. Der Porsche Panamera erschien erst 2009 auf der automobilen Bildfläche und wurde bereits von verschiedenen Rapstars (unter anderem Bushido) besungen. Der Erfolg wird auch durch die Verkaufszahlen unterstrichen: das ausgegebene Ziel zum Verkaufsstart wurde bereits nach zehn Monaten übertroffen und bis heute handelt es sich um ein echtes Erfolgsmodell. Neben den Sechs- und Achtzylinder-Benzinern, die gleich zu Beginn auf dem Markt erschienen, haben sich mittlerweile ein Diesel und ein Hybrid-Modell gesellt. Neu ist der Porsche Panamera S E Hybrid.

 

Der Porsche Panamera S E-Hybrid

 

Als erster Plug-In Parallel-Vollhybrid seiner Klasse, setzt der Panamera S E-Hybrid neue Maßstäbe. Auf der einen Seite sind die nackten Daten: 416 PS, 270 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung von nur 5,5 Sekunden auf Tempo 100 km/h. Das maximale Drehmoment liegt bei 590 Nm. Erreicht wird dies allerdings mit einem Durchschnittsverbrauch von gerade einmal 3,1 Litern auf 100 Kilometern. Möglich wird dieses Meisterstück durch die Kombination aus einem Sechszylinder mit drei Liter Hubraum und einer permanenterregten Synchronmaschine. Letztere ist der Elektromotor, dessen Leistungsgewicht gegenüber dem Stromer aus dem S Hybrid noch einmal verdoppelt wird.

 

Herzstück Elektromotor

 

Überhaupt ist der Elektromotor als Herzstück des neuen Porsche Panamera S E Hybrid zu bezeichnen. Dank spezieller Kühlverfahren auf Wasser- und Luftbasis wurde die Leistung in die Höhe geschraubt. 104 24,5-Ampere-Traktionszellen bringen 384 Volt Nennspannung, die Gesamtkapazität liegt bei 9,4 kWh. Aufgeladen wird der Porsche über die Steckdose in 3,8 Stunden oder via Starkstrom (380 V) in nur 2,3 Stunden.

 

Das führt dazu, dass im rein elektrischen Betrieb bereits Tempo 135 km/h möglich ist. Die Reichweite liegt bei 35 Kilometern, wodurch elektrische Stadtfahrten kein Problem darstellen. Wer etwas mehr Power möchte, kann in den Sportmodus schalten oder den E-Charge-Modus anwerfen. Letzterer lädt dann gleichzeitig die Batterie, die nach rund 45 Minuten wieder voll ist.