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Studie mit Elektroantrieb: Renault präsentiert den Twin’Z

Futuristisch: Der neue Renault Twin’Z
Futuristisch: Der neue Renault Twin’Z

April 2013, © autohaus24

Vermutlich hat es auch ein wenig mit der Beleuchtung zu tun: der Renault Twin’Z wirkt wie ein Botschafter aus der Zukunft. Das Concept Car wurde nun im Rahmen der internationalen Möbelmesse in Mailand präsentiert.

 

Die Idee hinter dem Twin’Z

 

Der Renault Twin’Z ist Teil einer ganzen Serie von Studien, mit denen der französische Automobilhersteller eine mögliche Zukunft skizzieren möchte. Im Vorfeld wurden bereits der Dezir, der Renault Captur, R-Space und Frendzy präsentiert. Bemerkenswert ist dabei, dass zumindest der Captur bereits in die Realität umgesetzt wurde, was eventuell auch dem Renault Twin’Z bevorsteht. In punkto Attraktivität braucht sich das nur 3,62 Meter lange Kompaktmodell zumindest nicht zu verstecken.

 

Design aus Meisterhand

 

Für die Gestaltung des Renault Twin’Z hat der Hersteller den britischen Designguru Ross Lovegrove verpflichet. Lovegrove arbeitete schon für Apple und Airbus und zeichnete auch für den Walkman aus dem Hause Sony verantwortlich. Kennzeichnend sind die organischen Formen, die sich nun auch beim Renault Twin’Z zeigen. Der Hersteller spricht davon, dass sich das Auto an Menschen richtet, „die in der Lebensmitte stehen und ihre Zeit aktiv und dynamisch gestalten„. Ein Satz, den sicherlich jeder Käufer gerne für sich gelten lässt.

 

Die Felgen des Renault Twin’Z sehen fast aus wie gewachsen. Die Farbe Grün wurde hier sicherlich mit Bedacht gewählt. Die blaue Lackierung nimmt auf Yves Klein und dessen Werk Bezug. Im Außenbereich zeigen sich Anleihen an den Twingo und den Renault 5. Außenspiegel fehlen dabei und wurden durch Kameras ersetzt. Ebenfalls augenfällig ist der transparente Heckspoiler. Ein ungewöhnliches Feature sind die Bremslichter, deren Helligkeit je nach Intensität des Bremsvorgangs variiert.

 

Komfort trifft Hightech

 

Im Innenraum des Renault Twin’Z wird jede Menge Komfort geboten. Das Glasdach ist beispielsweise in der Lage, LED-Effekte wie einen Sternenhimmel anzuzeigen. Die Türen wurden gegenläufig angeschlagen, wodurch die B-Säule entfällt. Außer einem Touchscreen wurden keinerlei Bedienelemente eingebaut. Lediglich ein Smartphone ist zusätzlich nötig und zeigt Geschwindigkeit und Reichweite des Elektroautos an.