Neuwagen mit Tageszulassung


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Ihre Vorteile: 

  • Noch günstigere Rabatte auf Tageszulassung
  • Volle Herstellergarantie schon ab dem ersten Tag der Zulassung
  • Sie kommen sofort und ohne Wartezeit zu Ihrem Neuwagen






Profitieren Sie von hohen Rabatten durch ausgewählte Fahrzeuge mit TageszulassungTageszulassungen


Tageszulassungen im Check


Wer auf der Suche nach einem Neuwagen ist, sollte sich mit dem Thema Tageszulassung beschäftigen. Mittlerweile werben viele Verkaufshäuser mit günstigen Tageszulassungen – ob kleine Händler, große Autohausketten oder Online-Neuwagenbörsen. Was sind die besonderen Merkmale von Autos mit Tageszulassungen im Vergleich zu Neuwagen und wie viel Geld lässt sich damit beim Kauf sparen? Gibt es einen Haken, wenn Tageszulassungen mit nahezu null Kilometern Laufleistung so günstig sind? Diese und weitere Fragen soll der Ratgeber klären.


Einführung: Was versteht man unter Tageszulassungen?

Tageszulassung oder Neuwagen - Nicht das Gleiche

//Neuwagen & Tageszulassung: freie Konfiguration und hohe Rabatte möglich

Unter einer Tageszulassung versteht man Neuwagen, die nur einen oder wenige Tage auf den Autohändler zugelassen werden. In der Regel haben Tageszulassungen die gleiche Laufleistung wie Neuwagen – der Kilometerstand geht gegen Null. Lediglich durch beispielsweise Verladungen können einige Kilometer auf dem Tacho erscheinen. Weitere Voraussetzungen für die Gleichstellung mit einem Neuwagen sind laut Urteil des Bundesgerichtshofs, dass Autos mit Tageszulassung keine standzeitbedingten Mängel aufweisen und zwischen Herstellungs- und Verkaufsdatum maximal 12 Monate liegen dürfen. Eine Tageszulassung darf eine Kilometerleistung von 10 Kilometer nicht überschreiten. Danach gilt sie, einem Urteil des BGH vom 12.01.2005 nach, als Gebrauchtwagen.

Der Händler meldet das Auto (oder mehrere) an, es hat damit einen ersten Besitzer in der Zulassungsbestätigung Teil II. Weil die An- und Abmeldung nur auf dem Papier stattfindet, spricht man auch von einer „Scheinzulassung“. Diese Autos können nun entweder in den Pool der Vorführwagen gehen oder einfach verkauft werden – mit dem Rabatt, den das Autohaus an den Kunden weitergeben möchte.

Händler führen Tageszulassungen nicht nur bei vorhandenen Lagerfahrzeugen durch, sondern auch bei frei konfigurierbaren Neuwagen. Kunden können sich somit auch individuelle Extras für ihr Wunschauto zusammenstellen und von den Rabatten profitieren. Zu beachten ist, dass die Herstellergarantie mit dem Tag der Zulassung – in dem Fall durch den Händler – beginnt. Wenn ein bereits tageszugelassener Wagen also seit beispielsweise drei Monaten im Autohaus auf seinen neuen Besitzer wartet, läuft auch die Garantie für dieses Auto schon seit drei Monaten. So ein Lagerfahrzeug kann dann entweder als Neuwagen (ohne Erstzulassung) oder als Tageszulassung (mit Erstbesitzer) den Weg auf die Straße finden. In beiden Fällen kann je nach Saison oder Produktionsüberschuss ein hoher Rabatt ausgehandelt werden. Einige Online-Anbieter machen sich diese Praxis zu Nutzen und bieten ihren Kunden fix kalkulierte Preise bei Tageszulassungen – oft aber auch bei Neuwagen – an.

Wer einen Neuwagen sucht, aber nicht den vollen Preis (Bruttolistenpreis des Herstellers) bezahlen möchte, schaut sich nach Alternativen um. Eine Tageszulassung gilt unter Autokäufern als adäquater Ersatz für einen Neuwagen – auch wenn Neuwagen inzwischen insbesondere online mit ähnlich hohen Rabatten gehandelt werden wie entsprechende Tageszulassungen. Deshalb ist es ratsam, beim Autokauf neben dem Interesse an Tageszulassungen auch Neuwagen unter die Lupe zu nehmen.

TIPP: Dank maximal möglicher Rabatte entfällt bei einer Online-Suche nach einem neuen Auto das mitunter langwierige Verhandeln.

Vorteile einer Tageszulassung im Überblick:

  • Bei einigen Händlern große Auswahl vorkonfigurierter Tageszulassungen, Lagerfahrzeuge sofort verfügbar
  • Je nach Händler auch freie Konfiguration möglich
  • Absolutes Neuwagengefühl, denn das Auto hat beim Kauf praktisch Neuwagenzustand
  • Volle Herstellergarantie und Gewährleistung ab Zeitpunkt der Tageszulassung
  • Lagerwaren mit oft reichhaltiger Ausstattung
  • Volumenmotoren und Standard-Ausstattung meist sofort verfügbar

Praxistipp: Tageszulassungen beim Autokauf

Wie man das beste Angebot unter den Tageszulassungen findet

//Eine Tageszulassung richtig erkennen

Laut offiziellen Statistiken wird ein Großteil der in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeuge als Firmenwagen angemeldet. So wurden laut Kraftfahrtbundesamtes (KBA) 2015 nur 34 Prozent aller Neuwagen von privaten Kunden angemeldet. Im gleichen Jahr wurden jedoch auch 470.000 Fahrzeuge durch Händlerzulassungen direkt an Privatkunden weitergereicht. Die tatsächliche private Nachfrage nach Neuwagen unter Berücksichtigung der Tageszulassungen liegt also in Wirklichkeit bei etwa 50 Prozent.1

Dass die Quote nicht noch höher ist, hat mehrere Gründe. Zum einen ist ein deutlicher Trend zu Preissteigerungen seitens der Hersteller zu erkennen, weil sich Modellwechsel aufgrund umfangreicherer Grundausstattungen auf die Neuwagenpreise niederschlagen. Zum anderen bestellen Autokäufer immer mehr Extras, die das Fahren erleichtern sollen und ein Gefühl von Luxus vermitteln. Helfer wie Spurhalteassistent, automatisches Fernlicht oder Tempomaten mit variabler Distanzregelung halten inzwischen auch Einzug in die Kompaktklasse. Zu dieser gehören beispielsweise der VW Golf, Audi A3, BMW 1er oder Ford Focus.

Nimmt ein Händler oder ein Dienstleister viele Autos beim Hersteller ab, gewährt dieser meist ein Sonderkontingent. Diese Spanne nutzen Händler dann, um den Preisvorteil an die Kunden weiter zu geben. Manchmal wird sogar so niedrig kalkuliert, dass Gewinne nur über die Wartungskosten wieder reingeholt werden können. Diese Tageszulassungsangebote lassen sich aber einfach entlarven: Wird man beim Kauf zu einem Wartungsvertrag gezwungen, liegt so ein Fall vor – was aber nicht schlimm sein muss. Denn die Wartungskosten spielen beim Unterhalt eines Autos eine wesentliche Rolle. Und zum Erhalt der Werksgarantie muss man so oder so in eine Vertragswerkstatt fahren.

Eine Tageszulassung erkennt man ganz einfach am Tag der Erstzulassung – gibt es diesen Tag bereits und steht schon ein Besitzer im Fahrzeugschein, obwohl der Wagen noch keine Laufleistung aufweist, spricht man von einer Tageszulassung. Wurde das Auto allerdings bewegt, spricht man von einem Vorführwagen. Das kann auch heißen, dass das Auto lediglich eine kurze Strecke zu Veranstaltungen von Mitarbeitern des Autohauses gefahren worden ist. Es kann aber auch heißen, dass der Vorführwagen zu ausgiebigen Probefahrten von potentiellen Kunden genutzt wurde. Hier muss man beim Kauf genau darauf achten und sich mit dem Verkäufer abstimmen: Ist erstmal ein Kaufvertrag unterschrieben, sollte das Auto als Tageszulassung nicht mehr bewegt werden. Nur dann ist der Preis gerechtfertigt. Werden noch Kilometer nach dem Kauf abgespult, sollte nachverhandelt werden.


Von Anfang an: Diese Möglichkeiten gibt es bei Tageszulassungen

Neuwagen, Werkswagen, Lagerfahrzeug und Vorführer

//Fährt das Auto auf der Straße, ist es keine Tageszulassung mehr

Vom Gesetzgeber klar geregelt sind die „Zustände“, in denen ein Auto verkauft wird. An dieser Stelle ist nicht der Wartungs- oder Gebrauchszustand gemeint, sondern die Art und Weise sowie der Zeitpunkt und die Häufigkeit der Zulassung(en).

Wird es frisch aus dem Werk geliefert, ist es ein Neuwagen. Hier trennen sich das erste Mal die Wege. Einige Werkswagen verbleiben beim Hersteller, z. B. im Mitarbeiter-, Presse-, oder Firmendienstwagenpool oder zu Testzwecken. Die allermeisten Neuwagen verlassen das Werk aber und werden zu Händlern gebracht oder exportiert. Hier werden die ersten Neuwagen an Kunden verkauft. Einige Neuwagen werden von Händlern zugelassen. Werden diese bereits nach einem Tag wieder abgemeldet, handelt es sich um Tageszulassungen. Zu Probefahrten und Händlerevents werden allerdings auch Autos benötigt – die sogenannten Vorführer oder Vorführwagen werden ebenfalls bei Interesse an Kunden verkauft. Bis dahin waren sie noch auf keinen Endabnehmer zugelassen. Im Gegensatz zu Tageszulassungen dürfen bei Vorführwagen jedoch zwischen Herstellungs- und Verkaufsdatum mehr als 12 Monate liegen. Tageszulassungen sind Lagerfahrzeuge, die entweder sofort verfügbar sind, weil sie direkt beim Händler stehen. Oder sie sind nach kurzer Wartezeit aus dem Zentrallager abgerufen und bereit zur Zulassung.


Zulassung: So wird eine Tageszulassung angemeldet

Abmelden, Ummelden, Anmelden, Fahren

//Eine Tageszulassung ist keine Erstzulassung

Das Prozedere für Tageszulassungen unterscheidet sich nicht von dem für Gebrauchtwagen. Folgende Dokumente und Nachweise müssen erbracht werden:

  • Versicherungsbestätigung
  • Zulassungsbescheinigung I (ersetzt seit Oktober 2005 den Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung II (ersetzt seit Oktober 2005 den Fahrzeugbrief)
  • Bisherige Kennzeichen
  • Nachweis über TÜV und ASU (Abgasuntersuchung)

Damit alles reibungslos vonstattengeht, ist es ratsam, einen Termin bei der Zulassungsstelle zu buchen. Zulassungsdienste kommen schneller an Termine bzw. buchen diese vor und können das Auto entsprechend schneller anmelden. Als Dienstleister verdienen sie an diesen schnellen Terminen natürlich mit. Faustregel: Je eher das Fahrzeug angemeldet werden soll, desto teurer wird die Angelegenheit.

HINWEIS:Seit 2002 muss jeder, der ein Auto anmelden möchte, eine Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuern erteilen und außerdem nachweisen, dass er keine Steuerschulden hat.


Überführung: Fallen bei einer Tageszulassung Überführungskosten an?

Rechnen Sie auch hier mit Überführungskosten

//Zulassung und Überführung sind zwei unterschiedliche Punkte

Der logistische Aufwand beim Verladen und Versenden von Autos ist groß. Jedes Auto wird im Normalfall in nur einem Werk oder wenigen Werken gebaut. Die Entfernung, die es bis zum Endkunden zurücklegen muss, ist also umso größer. Aber weder Hersteller noch Händler übernehmen die „Versandkosten“ für das Auto.

In fast allen Fällen addieren sich beim Kauf einer Tageszulassung noch Überführungskosten zum Kaufpreis – eben ganz wie bei einem Neuwagen. Diese fallen einmalig an. Wie hoch sind Überführungskosten? Normalerweise beläuft sich diese Pauschale auf einen hohen dreistelligen Betrag. Je nach Entfernung zwischen Abholort und Zielort kommen noch Kosten für Treibstoff hinzu.

TIPP:Beim Verladen können die Autos schon wenige Kilometer (weniger als 10) bewegt werden. Sie gelten dennoch als Neuwagen. Einige Hersteller liefern ihre Autos sogar in einem „Verlademodus“ aus, der keine Kilometer aufzeichnet bis der Händler diesen Modus (einmalig) aufhebt (und aufheben muss).


Leasing: Kann ein Auto mit Tageszulassung geleast werden?

Leasing für Tageszulassungen über externe Dienstleister

//Leasing bei Tageszulassungen ist möglich

Grundsätzlich kann auch eine Tageszulassung geleast werden. Um es vorwegzunehmen: Meist sind die Leasingkonditionen über die Herstellerbank für Neufahrzeuge günstiger – auch wenn man den möglichen Rabatt durch die Tageszulassung hinzuzieht.

In der Praxis gibt es zwei Wege zum Leasing für Tageszulassungen. Der erste Weg führt klassisch über den Händler und der mit ihm verbundenen Herstellerbank. Hier wird ein Leasingvertrag aufgesetzt. Der zweite Weg führt über externe Dienstleister, die als Leasinggeber an den Händler herantreten. Man muss also zusätzliche Recherchearbeit ins Leasing stecken. Zunächst reicht man das Angebot vom Händler bei einer Leasinggesellschaft ein. Anschließend tritt ein Mitarbeiter der Leasinggesellschaft an den Händler heran und handelt die Konditionen aus. Da die Leasinggesellschaft am Abschluss des Geschäfts mitverdienen möchte, kann der Blick zum Neuwagenleasing schon wieder sinnvoller sein, zumal es beim Neuwagenkauf ebenfalls hohe Rabatte gibt. Sollte die Kombination aus Leasing und Tageszulassung dennoch attraktiv sein, sollte der Istzustand des Autos bei Übernahme penibel dokumentiert sein. Da das Auto u. U. auf dem Hof des Händlers schon rangiert wurde, können kleinere Kratzer nicht ausbleiben – jeder einzelne davon sollte fotografisch und vertraglich festgehalten werden.


Garantie: Gibt es Garantien auf Tageszulassungen?

Herstellergarantie, Wartungsvertrag und Gewährleistung

//Auch bei Tageszulassung bleibt Herstellergarantie erhalten

In der Regel ist der Zeitraum zwischen Erstzulassung durch den Händler und Zulassung auf den Käufer sehr kurz, beispielsweise nur ein Tag. Daher verringert sich dementsprechend auch die Herstellergarantie nur um einen Tag. Dennoch: Wer sich für ein tageszugelassenes Auto interessiert, sollte trotzdem auf die Standzeit beim Händler achten. Denn die Herstellergarantie wird nicht nach der Kilometerleistung, sondern innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens bewilligt. Die Laufzeit der Garantie beginnt immer ab dem Tag der Erstzulassung. Angenommen, ein Hersteller gibt 24 Monate Garantie auf seine Fahrzeuge. Nun lässt ein Händler eine ganze Reihe von Neuwagen für einen Tag zu. Viele dieser Tageszulassungen werden zügig verkauft. Doch ein Auto bleibt beispielsweise aufgrund einer ungewöhnlichen Farbe oder zu kargen Ausstattung für fünf Monate unverkauft auf dem Hof stehen – dann gehen diese fünf Monate von den 24 Monaten Garantie ab. Dem Kunden, der das Auto schließlich kaufte, bleiben nur noch 19 Monate Herstellergarantie.

Oft kaufen Händler für Tageszulassungen aber auch eine Garantieverlängerung mit, sodass am Ende trotz einer gewissen Standzeit trotzdem noch ausreichend Garantiezeitraum da ist. Hat die Tageszulassung der Wahl keine Verlängerung der Garantiezeit spendiert bekommen, kann der Nachkauf einer Anschlussgarantie sinnvoll sein. Je nach Hersteller beinhaltet sie nicht nur den Schutz bei technischen Mängeln. Auch Dinge wie 24h-Service im Pannenfall oder eine Mobilitätsgarantie machen das Autofahrerleben entspannter.

TIPP:Um die Herstellergarantie zu erhalten, muss man sich als Neuwagenkäufer bzw. Käufer einer Tageszulassung an den vorgeschriebenen Wartungsintervall halten und obendrein sein Auto immer in einer Vertragswerkstatt warten lassen – und sei es nur für einen Ölwechsel.


Vergleich: Was eine Tageszulassung vom Neuwagen unterscheidet

Der Blick auf die Laufleistung verrät es nicht

//Ein Vorbesitzer im Fahrzeugschein

Tageszulassungen dienen vor allem dazu, dem Händler einen größeren Verhandlungsspielraum zu verschaffen, als vom Hersteller vorgegeben. Dazu bekommt das Auto eine eintägige Zulassung auf dem Papier samt Nummernschilder. Diese werden aber nicht angebracht. Auch sonst verbleibt der Neuwagen an Ort und Stelle, wird keinen Kilometer bewegt. Es steht nun lediglich ein Vorbesitzer in den Papieren – nämlich das Autohaus, der Händler oder eben die verkaufende bzw. verleasende Gesellschaft. Meist werden Tageszulassungen nicht einmal „ausgepackt“. D. h. Schutzfolien, Innenraum- und Felgenschoner sowie „Rangier“-Modus bleiben dem Wagen so lange erhalten, bis der Käufer ihn abholt. Erst bei der Übergabe werden alle Schutzmaßnahmen vom Werk entfernt und der Käufer kann seinen „Quasi-„ Neuwagen als Tageszulassung mit nach Hause nehmen.


Stichwortverzeichnis: wichtige Begriffe zu Tageszulassungen

Tageszulassung

Die Tageszulassung ist ein Verfahren, um die maximal mögliche Rabattgrenze, die vom Hersteller vorgegeben ist, zu umgehen. So bekommt das Auto erstmalig einen Besitzer, der es aber nicht fährt. Ansonsten bleibt das Auto im absoluten Neuwagenzustand. In wenigen Fällen machen Autohäuser oder Händler aus Tageszulassungen auch Vorführwagen.

Vorführwagen

Vorführwagen oder auch Vorführer dienen dem Händler oder dem Autohaus in erster Linie als Präsentationsfahrzeuge damit potenzielle Kunden und Interessenten das Fahrzeug auf der Straße ausprobieren können. Vorführwagen können in der Regel vom Fleck weggekauft werden. Sie gelten wie auch Tageszulassungen vor der Zulassungsbehörde trotz ihrer wenigen Kilometer schon als Gebrauchtwagen.

Neuwagen

Unter Neuwagen versteht man Autos, die weder einen Vorbesitzer noch irgendwelche Mängel (abgesehen vom sog. „Serienstand“) aufweisen. Sie haben eine Laufleistung von weniger als 10 Kilometern, die aber lediglich durch Rangieren beim Verladen zustande kommt. Neuwagen sind in der Regel frisch aus dem Werk.

Neuzulassung

Als Neuzulassung beschreibt man den Akt, bei dem ein Neuwagen zum ersten Mal für den möglichen Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen wird. Der Neuwagen bekommt zum ersten Mal Nummernschilder zugeordnet und wird zum ersten Mal versichert. In der Zulassungsbescheinigung II taucht der erste Besitzer auf.

Erstzulassung

Die Erstzulassung unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der Neuzulassung. Allerdings gliedern Fachleute unter dem Begriff der Erstzulassung auch die Zulassung von Fahrzeugen, die zum ersten Mal für den Einsatz auf deutschen Straßen zugelassen werden. Dazu können beispielsweise auch Fahrzeuge gehören, die ihr bisheriges „Autoleben“ in den USA verbracht haben und nun mit einer Einzelabnahme fit für den deutschen Straßenverkehr gemacht wurden.

Jahreswagen

Als Jahreswagen werden Gebrauchtwagen bezeichnet, deren Erstzulassung weniger als zwölf Monate zurückliegt. Das können langlaufende Vorführer sein oder auch Autos, die nur kurz einen Besitzer hatten – Mietwagen, die von ihrem Einsatz bei großen Mietwagenfirmen zurück an die Hersteller gehen, gelten als Jahreswagen. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Liegen zwischen Datum der Herstellung und dem Datum der Erstzulassung mehr als 12 Monate, darf das Auto nicht mehr als Jahreswagen verkauft werden.

Gebrauchtwagen

Vor der Zulassungsbehörde gelten prinzipiell all jene Autos als Gebrauchtwagen, die schon einen Vorbesitzer hatten, also auch Tageszulassungen. Bei fabrikneuen Tageszulassungen allerdings von Gebrauchtwagen zu sprechen, wäre schlicht falsch. Denn Tageszulassungen wurden noch nicht für den Straßenverkehr „gebraucht.“

Leasingrückläufer

Alle Fahrzeuge, die aus Leasingverträgen zurück an den Händler, Hersteller oder an die Leasinggesellschaft gehen, gelten als Leasingrückläufer. Sie wurden nach der Vertragslaufzeit nicht vom Leasingnehmer gekauft und werden nun dem Gebrauchtwagenmarkt zugeführt. Da es sich bei Leasingrückläufern vornehmlich um Geschäftswagen handelt, steht in der Regel kein Wartungsstau an. Nach der Aufbereitung sind Leasingrückläufer aufgrund ihres geringen Alters eine interessante Gebrauchtwagenalternative.


1Quelle:KBA Statistik Neuzulassungen