Der Van: Das vielseitige Auto mit richtig viel Platz

Der Van ist als Segment des Automobilmarkts relativ unbedeutend, doch sein Marktanteil wächst. Kein Wunder, denn sitzt der Kunde erst einmal in einem solchen Fahrzeug, verliebt er sich sofort in den Komfort, die Solidität und die Vielseitigkeit dieses Fahrzeugtyps. Bei autohaus24 helfen wir Ihnen, den richtigen Van für Ihre Bedürfnisse zu finden.

VW Touran Van

VW Touran Van

VW Golf Sportsvan

VW Golf Sportsvan

Opel Zafira Tourer Van

Opel Zafira Tourer Van

Ford S-Max Van

Ford S-Max Van

Seat Alhambra Van

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Citroen Berlingo Van

Citroen Berlingo Van

Renault Kangoo Van

Renault Kangoo Van

Opel Meriva Van

Opel Meriva Van

Ford Galaxy Van

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Mazda 5 Van

Mazda 5 Van

VW Sharan

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Renault Espace Van

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Was genau ist eigentlich ein Van?

Im deutschen Sprachgebrauch bezeichnet man mit dem Anglizismus „Van“ gemeinhin ein Fahrzeug mit hoher Silhouette und fünf bis sieben – in Ausnahmen auch neun – Sitzen. Der Van zeichnet sich durch sein variables Sitzkonzept aus: Normalerweise handelt es sich bei den hinteren Sitzen um Einzelsitze, die verstellbar, ein- und ausbaubar sind. Flexibilität und Variabilität sind die Stärken des Vans. Er eignet sich für die Großfamilie, den Umzug oder Wochenendeinkauf und auch – zumindest in Teilen – für kleingewerbliche Nutzung. Ein Van ist aber auch schlicht ein bequemes, geräumiges Fahrzeug, an dem auch hochgewachsene Menschen ungetrübte Freude haben. Neben Familien haben sich Senioren als zweite wichtige Zielgruppe für Van-Modelle herauskristallisiert: Die Fahrzeuge bieten einfaches Ein- und Aussteigen und reichlich Platz im Innenraum – Faktoren, die gerade im Alter immer wichtiger werden.

Van ist nicht gleich Van: Sprachverwirrung und Abgrenzungsschwierigkeiten

Konkret meint Van im Deutschen heutzutage vor allem Großraumlimousinen, wie den VW Touran Van oder den Citroen Berlingo Van. Dagegen wird der Begriff „Großraumlimousine“ von einigen Herstellern häufig für ihre Kombi-Modelle verwendet. Die Begriffsverwirrung wird aber noch schlimmer, wenn der Blick über den großen Teich geworfen wird: In den USA bezeichnet der Begriff „Van“ keinesfalls Großraumlimousinen, sondern Kastenwagen, die für den Warentransport genutzt werden. Entstanden ist der Begriff dort als Abkürzung von „caravan“. Schließlich ist die Unterscheidung von Van, Großraumlimousine, Familienauto und Siebensitzer nicht trennscharf; die Bereiche überschneiden sich, Hersteller verwenden sie unterschiedlich – was freilich auch damit zu tun hat, dass der Van als Familienauto bestens geeignet ist. Um die Verwirrung hier nicht weiter zu treiben: Semantische Feinheiten mögen strittig sein, es bleibt dabei, dass der Van ein immer beliebter werdender Fahrzeugtyp ist. Waren die ersten Vans – etwa der Renault Espace, der 1984 vom Band rollte – ein ungewöhnlicher Anblick auf europäischen Straßen, so sind heute mehr und mehr Fahrer von der Vielseitigkeit, Leistung und dem Komfort des Vans überzeugt. Zu den „Klassikern“ des deutschen Marktes – dem VW Sharan, Ford Galaxy und Seat Alhambra – kommen inzwischen zahllose neue Modelle.

Das Innenraumkonzept des Vans: Flexibel und anpassbar an alle Bedürfnisse

Üblicherweise sind die Sitze in Vans angeordnet in der Form 2-3-2 oder 2-2-3. Die hintere Sitzreihe ist aufgrund der Radkästen zumeist schmaler. Die Sitze der beiden hinteren Reihen können ohne großen Aufwand demontiert werden, sodass eine Ladefläche von bis zu zwei Metern möglich ist. Im Umzugsfall ersetzt der Van somit den Lieferwagen. Die beiden hinteren Sitze zählen bei vielen Modellen zur Zusatzausstattung, sodass Kunden beim Kauf eines Neuwagens auf diese häufig verzichten. Die Nachrüstung ist aber problemlos möglich, sollte sich der Sitzbedarf doch verändern.

Sicher und leistungsstark: Das bieten Vans

Vans eignen sich als Sportwagen nur bedingt. Aber das ist auch nicht ihr angestammter Aufgabenbereich. Neben der Größe des Innenraums punkten Vans gerade in puncto Sicherheit. ESP sowie Airbags für Fahrer und Beifahrer, aber auch in Front und Fond sind sie bei den meisten Modellen Standard, so auch bei einem Klassiker dieser Autokategorie, dem VW Touran. Als Familienauto bietet sich dieses günstige Modell von VW auch deswegen an, da das bewährte Isofix-System zum Einbau von Kindersitzen zur Basisausstattung gehört. Bezogen auf die Sicherheit wurde der VW Touran beim großen ADAC-Vergleichstest immerhin dritter; an erster Stelle findet sich die Mercedes B-Klasse, und den zweiten Platz konnte der Opel Zafira Tourer für sich verbuchen. Aber auch andere Modelle, etwa der komfortable Ford S-Max, bieten neben einer umfangreichen Standardausstattung viele Zusatzextras, die die Sicherheit weiter erhöhen.

Jenseits der Klassiker: Was haben die Vans der Herausforderer zu bieten?

Mit dem „Klassiker“ VW Sharan und seinem Nachfolger VW Touran müssen kurz gesagt alle Van-Modelle anderer Hersteller direkt oder indirekt konkurrieren. Dass dies durchaus erfolgreich gelingt, zeigt der oben angesprochene ADAC-Test. Andere Hersteller sind dem Platzhirschen dicht auf den Fersen. So wurde auch der Mini-Van Skoda Roomster zu Recht mit vielen Auszeichnungen bedacht. Das flexible Sitzsystem, die hohe Beinfreiheit und das immense Ladevolumen machen aus dem Skoda Roomster einen treuen Freund in allen Lebenslagen. Das Design ist schlicht und gedämpft – wenn da im Schwung der hinteren Fenster nicht auf einmal eine augenzwinkernde Verspieltheit hinzukommen würde. Mit fast 1.800 Liter Ladevolumen kann sich das pragmatische Multitalent solche Lässigkeit gut erlauben. Dank Isofix und guten Sicherheitswerten taugt dieser Van auch als Familienauto.

Auch das Modell Meriva von Opel überzeugt als Familienauto. Der Neuwagen ist ein Kompaktvan mit Platz; problemlos verstellbare Sitze, eine hohe Sitzposition und das auf den ersten Blick ungewöhnliche Türkonzept kommen der Nutzung als Familienauto entgegen. Ein sparsamer Motor und gute Ergebnisse bei Sicherheitstests runden das überzeugende Gesamtbild ab. Wer ein Auto mit hohem Wiedererkennungswert und innovativem Design sucht, wird beim Citroën Berlingo Van fündig. „Form follows function“ gilt hier nicht – was aber nicht heißt, dass nicht auch die Funktionalität auf ganzer Linie überzeugt. Ein Ladevolumen von 3,3 Kubikmetern lässt Transportfreiheit, und die seitlichen Schiebetüren nehmen dem Be- und Entladen alle Beschwerlichkeit. Aber auch Eltern freuen sich, wenn das Anschnallen der Kleinen in diesem Siebensitzer nicht zur Zerreißprobe wird. Citroen hat sich auf die hohen Sicherheitsansprüche von Familien eingestellt: Der Berlingo bietet EBV, ABV und einen Notbremsassistenten; bis zu sechs Airbags sind je nach gewünschter Variante verfügbar. Hat man sich mit der Ausstattung dieses Vans auseinandergesetzt, so überrascht der niedrige Preis: Der Berlingo ist neben dem Dacia Logan der günstigste Siebensitzer auf dem Markt.

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