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2013: Das ändert sich für Autofahrer

Das ändert sich im Jahr 2013 für Autofahrer

Januar 2013, © autohaus24

2013 hat begonnen. Und mit dem neuen Jahr sind eine Fülle neuer Regelungen für Autofahrer in Kraft getreten. Die neuen Führerscheine sind hier nur eines von vielen Beispielen.

 

Neue Führerscheinregelung ab 2013

 

Wer seinen Führerschein nach dem 19. Januar 2013 erwirbt, erhält bereits die neue Plastikkarte. Hintergrund ist eine EU-weite Regelung, die die Fahrerlaubnisse länderübergreifend vereinheitlicht. Die wichtigste Neuerung besteht jedoch in der Befristung. Alle 15 Jahre ist ein neuer Führerschein fällig. Noch wurden jedoch keine Gesundheitschecks beschlossen. Diese werden jedoch immer wieder in die Diskussion eingebracht.

 

Neu sind auch manche Grenzziehungen zwischen den Fahrzeugklassen. Wer mit Klasse A1 unterwegs ist, darf sich auf eine Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung freuen. Beibehalten wird die Leistungsobergrenze von 11kW und 125 ccm. Zudem darf das Leistungsgewicht der kleinen Öfen maximal bei 0,1 kW/kg liegen. In der Klasse A2 dürfen Motorräder dann schon 35kW leisten und ein Leistungsgewicht von 0,2 kW/kg aufweisen.

 

Alte Führerscheine behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit und müssen erst 2032 erneuert werden.

 

Buß- und Verwarnungsgelder steigen kräftig an

 

Hinsichtlich der Buß- und Verwarnungsgelder soll sich die Gangart merklich verschärfen. Vor allem Falschparker sollen ab dem 1. April 2013 mit den doppelten Kosten belastet werden. Diese Regelung wurde allerdings noch nicht vom Parlament abgesegnet. Ebenfalls noch einer politischen Legitimation bedarf der Vorschlag für die Neuregelung der Flensburger Verkehrssünderkartei. Bundesverkehrsminister Ramsauer möchte noch in diesem Jahr zur Tat schreiten. Einen Abstimmungstermin gibt es derzeit aber noch nicht.

 

Steuern und Energie sparen

 

Zuletzt bleibt auch der Bereich der KfZ-Steuern nicht von Änderungen verschont. Wer bis Ende 2015 ein so genanntes „Null-Emissions-Fahrzeug“ kauft, wird für zehn Jahre von der Steuer befreit. Dabei werden auch Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai 2011 angeschafft wurden, einbezogen. Die Nachrüstung mit einem Partikelfilter für Diesel lohnt sich wiederum weniger: statt bislang 330 Euro sinkt die Förderung ab 2013 auf nur noch 260 Euro.

 

Zuletzt könnten die Spritpreise ab diesem Jahr transparenter ausfallen. Noch 2013 soll die Markttransparenzstelle des Bundeskartellamts ihren Betrieb aufnehmen. Entstehen wird eine Online-Plattform, auf der sich Verbraucher tagesaktuell über die Spritpreise informieren können.