News

Audi A6: Facelift für die kommenden Jahre

Der Audi A6 geht mit einem umfassenden Facelift in die zweite Hälfte der Produktion.
Der Audi A6 geht mit einem umfassenden Facelift in die zweite Hälfte der Produktion.

Oktober 2014, © autohaus24

Gemeinsam mit dem Vorläufer Audi 100 ist der Audi A6 ein echter Dauerbrenner. Aktuell ist das Modell aus der oberen Mittelklasse in der vierten Generation unterwegs, die nun ein umfassendes Facelift erhält.

 

Geschichte des Audi A6

 

Unter diesem Namen wird der Audi A6 nun schon seit 1994 angeboten. Wer genau hinschaut, bemerkt jedoch die Kontinuität mit dem Audi 100, der sich bis ins Jahr 1968 zurückverfolgen lässt. Ale Grund für die Umbenennung wurde seinerzeit angegeben, dass der ursprüngliche Gedanke, die PS-Zahl als namensgebend anzusehen, nicht mehr umgesetzt werden konnte. Die Erfolgsgeschichte wurde und wird aber auch als Audi A6 weitergeschrieben und 2005 wurden sogar die Verkaufszahlen von Mercedes-Benz in der oberen Mittelklasse übertroffen.

 

Der aktuelle Audi A6

 

Die aktuelle vierte Generation ist seit 2011 erhältlich. Auch hier ist kennzeichnend, dass das Fahrzeug in erster Linie als Firmenwagen oder gewerblich genutzt werden und lediglich rund 15 Prozent der Käufer Privatpersonen sind. Eine Neuerung war die Veränderung der Plattform und eine umfassende Serienausstattung. So finden sich beispielsweise eine Start-Stopp-Automatik, die Rückgewinnung der Bremskraft (Rekuperation) und ein umfangreiches Infotainmentsystem im Angebot.

 

Das Facelift 2014

 

Nach drei Jahren wurde der ohnehin erfolgreiche A6 von Audi noch einmal umgekrempelt und noch weiter optimiert. Natürlich bleibt die Verarbeitung hochwertig und auch die edle Innenausstattung wurde nicht angerührt. In optischer Hinsicht ist der geliftete A6 nun deutlich schnittiger und sportlicher. Sowohl am Kühlergrill als auch an den Scheinwerfern, den Stoßfängern sowie den Schwellern und den Rückleuchten wurde nachgearbeitet, was durchaus vorteilhaft wirkt. Im Innenraum haben sich die Ingolstädter betont zurückgehalten. Lediglich eine Reihe galvanisierter Schalter und ein neuer Automatik-Wählhebel wurden integriert und natürlich gibt es ein paar neue Farben und Polster. Entscheidende Neuerungen ereignen sich unter der Motorhaube. Der Verbrauch wurde – je nach Aggregat – um bis zu 22 Prozent gesenkt und das bei gleichzeitig gestiegener Vielfalt. Im Dieselbereich stehen nun fünf Motoren mit einem Leistungsspektrum von 150 bis 326 PS zur Auswahl, eine Multitronic gibt es dabei nicht mehr. Bei den Benzinern lässt sich zwischen drei Aggregaten von 190 PS bis 333 PS auswählen.