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Audi A9: Prologue für ein Traumauto

Der Audi A9 wird der neue Star in der Ingolstäder Produktfamilie. In Los Angeles feierte das Traumauto sein Debüt.
Audi A9

November 2014, © autohaus24

Im Theater steht der Begriff „Prolog“ für eine Einleitung bzw. eine Vorgeschichte. Entsprechend ist auch der Audi Prologue als Vorbote zu einer beeindruckenden Vorstellung zu sehen. Vorhang auf für den neuen A9.

 

Seriennahe Studie

 

Erste Berichte über ein Concept-Car datieren auf das Jahr 2010. Seinerzeit wurde in manchen Weblogs sogar die Frage aufgeworfen, ob sich das Auto auf Basis von Nanotechnologie selbst reparieren kann. Zugegeben: dieses Feature wurde in die nun präsentierte seriennahe Studie nicht integriert. Dafür aber eine Menge anderer attraktiver Details.

 

Im Rahmen des Los Angeles Autoshow stellte Audi die Studie erstmals vor und ließ sich in diesem Kontext sogar schon probefahren. Ähnlichkeiten zur späteren Serienversion scheinen beabsichtigt.

 

Moderne Technik

 

Bereits das Öffnen des neuen Audi A9 erscheint futuristisch. Anstelle eines Schlüssels oder einer Fernbedienung, fungiert hier das Smartphone als Türöffner. Nach dem Bedienen des „Anlasser“- Schalters in der Mittelkonsole, springt zunächst einmal das MMI-System mit 3D-Animationen ins Auge. Praktischerweise steht das Infotainment-System nun auch dem Beifahrer zur Verfügung. Der Funktionsumfang besteht beispielsweise im Eingeben von Routen oder auch in der Auswahl von Musik.

 

Bedient wird das Ganze über einen OLED-Touchscreen, der dünn und flexibel ausgeführt wurde. Mit nur einem Finger lassen sich sowohl mediale Inhalte als auch Klimaanlage, Heizung etc. ansteuern.

 

Üppige Motorisierung

 

Wie es sich für eines der künftigen Flaggschiffe von Audi gehört, wurde dem A9 ein üppiger Vierliter-V8-Motor eingepflanzt, der 605 PS auf den Asphalt bringen soll. Die Kraftübertragung erfolgt über alle vier Räder.

 

Bemerkenswert ist der Sound, der Testfahrer eher an ein US-Musclecar als an ein deutsches Luxuscoupé erinnert.

 

In optischer Hinsicht sehen einige Experten Anleihen an den Ur-Quattro, die sich vor allem in den Radhäusern zeigen, Mit einer Länge von 5,10 Metern bei 1,95 Metern Breite und 1,39 Metern Höhe unterstreicht der Ingolstädter seinen Anspruch einen Spitzenplatz in der automobilen Oberklasse.

 

So darf man gespannt sein, welche Elemente letztlich in die Serienversion übernommen werden. Ein genauer Termin für den Marktstart steht jedoch noch nicht fest.