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Auto-Ausstattung: Welche Extras sollten unbedingt drin sein?

Die Wahl der richtigen Auto-Ausstattung ist beim Neuwagenkauf Pflicht
Auto-Ausstattung

Februar 2016, © autohaus24

Neuwagen-Interessierte sollten vor dem Kauf eines Wagens nicht nur nach Kaufpreis und Aussehen gehen. Auch die Extras bei der Auto-Ausstattung sind einen genauen Blick wert. Will der Käufer den Wagen später selbst weiterverkaufen, rechnen sich diese nämlich deutlich. So besitzt ein Auto mit den richtigen Extras einen höheren Wiederverkaufswert. Der Wagen lässt sich dann für wesentlich mehr Geld verkaufen. Es wirken sich jedoch nicht alle Zusatzteile auf den Fahrzeugwert aus. Hier gilt: Klasse statt Masse! Einige Komponenten gehören schon fast zur Grundausstattung, andere wirken sich hingegen gar nicht auf den späteren Wagenwert aus. Auf welche Extras Neuwageninteressierte beim Autokauf achten sollten, ist im Folgenden aufgelistet.

 

Klimaanlage, Zentralverriegelung & Co.: Wichtige Extras bei der Auto-Ausstattung

 

Bereits beim Neuwagenkauf sollten Neuwageninteressierte den Wiederverkaufswert im Hinterkopf behalten. So ist beispielsweise die Wahl der Motorisierung entscheidend. Käufer sollten hier nicht das leistungsschwache Basis-Modell wählen. Natürlich muss es auch nicht der leistungsstärkste Top-Motor sein. Empfehlenswert ist der klassische Mittelweg, in diesem Fall ein Mittelklasse-Motor. Dadurch lässt sich bei moderatem Kaufpreis später ein hoher Restwert erzielen. Einige der möglichen Extras bei der Auto-Ausstattung sind schon fast Voraussetzung. Dazu zählen unter anderem eine Klimaanlage, eine Zentralverriegelung sowie elektrische Fensterheber an den vorderen Seitenfenstern. Zu einem hohen Wiederverkaufswert tragen ebenfalls eine Metallic-Lackierung, ein Navigationsgerät, Alufelgen und die Fahrdynamikregelung (ESP) bei.

 

Klassenunterschiede schon beim Neuwagenkauf bedenken

 

Deutliche Unterschiede existieren übrigens zwischen den Wagenklassen. Was bei Kleinst- und Kleinwagen Nice-to-have ist, gehört bereits ab der Mitteklasse oft schon zur Pflichtausstattung. Dazu zählen unter anderem ein Automatikgetriebe, Lederausstattung im Innenraum, eine Einparkhilfe und ein Tempomat. Auch Xenonlicht und ein Navigationsgerät erhöhen den Wiederverkaufswert. Experten auf dem Automarkt warnen, dass sich ein Neuwagen ohne die klassentypischen Extras später nur schwer bis gar nicht wiederverkaufen lässt.

 

Dieses Extras sind beim Neuwagenkauf weniger entscheidend

 

Was bei dem späteren Verkauf des Wagens eher hinderlich ist, sind knallige Farben. Statt Lila oder Orange sollten Neuwagenkäufer eine gedeckte Lackierung in Grau oder Schwarz bevorzugen. Die Anhängerkupplung und in vielen Fällen auch die Standheizung wirken sich übrigens fast gar nicht auf den Wiederverkaufswert aus. Assistenzsysteme, wie eine Abstandskontrolle, adaptives Licht, oder die Verkehrszeichenerkennung, spielen beim Wiederverkaufswert im Moment noch keine große Rolle. Ebenso verhält es sich bei einem Start-Stopp-System als zusätzliche Auto-Ausstattung.