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Chevrolet Orlando: der US-Europäer

Das Erfolgsmodell in Europa: Der Chevrolet Orlando.
Das Erfolgsmodell in Europa: Der Chevrolet Orlando.

August 2013, © autohaus24

Der Chevrolet Orlando ist der lebende Beweis dafür, dass es die US-amerikanische GM-Tochter ernst meint. Bislang kamen nur wenige Modelle in so europäischem Gewand auf den Markt wie der Kompaktvan.

 

Der Chevrolet Orlando

 

Dass sich der Chevrolet Orlando am europäischen Markt orientiert wurde bereits bei seinem Debüt deutlich. Wie sonst ließe sich erklären, dass die US-Marke ausgerechnet den Pariser Autosalon 2008 als Bühne auserkoren hatte. Seit März 2011 ist das Modell nun auch in Deutschland zu haben und basiert auf derselben Plattform wie der Opel Astra. Gebaut wird der Orlando allerdings in Südkorea.

 

Erwähnenswert sind beispielsweise die Abmessungen. Zugegeben: mit 4,65 Metern Länge überstrahlt der US-Boy die Konkurrenz von Volkswagen gleich um 16 Zentimeter. Nach US-amerikanischen Maßstäben lässt sich aber getrost von Downsizing sprechen. Ebenfalls europäisch ist das straffe Fahrwerk.

 

Zudem erweist sich der Chevrolet SUV als wahres Platzwunder und ermöglicht auch auf den hinteren Sitzen noch bequemes Mitfahren. Seit 2013 wurde sogar ein klappbarer Beifahrersitz spendiert, dank dessen die ebene Ladefläche noch ein wenig vergrößert werden kann.

 

Umfangreiche Ausstattung

 

Charakteristisch für den Orlando ist seine solide Ausstattung. Im Innenraum wurde mit hochwertigen Kunststoffen gearbeitet und selbst Klavierlack fand Verwendung. Wer sich für die Topausstattung entscheidet, darf sich auf jede Menge Leder und ein Glas-Hub-Schiebedach freuen. Desweiteren wurde an eine Sitzheizung, ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera sowie Annehmlichkeiten wie Tempomat und Kinderspiegel gedacht.

 

Experten sehen zumindest gegenüber dem „Markenkollegen“ Chevrolet Cruze Kombi erhebliche Vorteile und empfehlen direkt den neuen Chevrolet Orlando.

 

Aktuelle Nachbesserung

 

Das wird auch dadurch unterstrichen, dass die Modellgeneration 2013 noch einmal verbessert wurde. Die Klimaanlage ist fortan serienmäßig erhältlich und die Zahl der Fahrassistenzsysteme hat sich ebenfalls erhöht. Exemplarisch seien hier Licht- und Regensensor oder auch ein Radiosatellit am Lenkrad und ein automatisch abblendbarer Rückspiegel genannt.

 

Auch unter der Motorhaube wird seit Anfang dieses Jahres Neues geboten. Die Rede ist vom 1,4 Liter-Turbobenziner, der solide Leistung mit einem durchaus akzeptablen Verbrauch kombiniert.