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Citroën C4 Cactus: Kompaktvan ohne Stacheln

Der neue Citroën C4 Cactus.
Citroën C4 Cactus

April 2014, © autohaus24

Vergleiche mit der legendären Ente, dem Citroën 2CV kommen nicht von ungefähr. Auch dem Citroën C4 Cactus wird das Zeug zur Legende zugetraut. Doch wie revolutionär ist der Kompaktvan wirklich?

 

Der Citroën C4

 

Der Citroën C4 ist als Nachfolger des Xsara die Grundlage für den C4 Cactus. Der Kompakte basiert letztlich auf dem Konzernverwandten Peugeot 307 und ist in einer beachtlich Fülle an Varianten zu haben. Die erste Modellgeneration geriet seinertzeit durch den Roboter-Werbespot in die Schlagzeilen und konnte zudem durch einen Parfümspender im Innenraum oder auch den digitalen Tachometer für Aufsehen sorgen.

 

Die aktuelle, zweite Generation debütierte im Rahmen der Pariser Autoshow 2010 und erfreut vor allem durch Extras wie Tempomat, Toter-Winkel-Assistent oder auch Einparkhilfe. Des Weiteren fahren die Franzosen mit dem C4 in der Rallye-Weltmeisterschaft mit und konnten sich mit  Sébastien Loeb am Steuer diverse Titel sichern.

 

Der C4 Cactus

Optisch erinnert der Cactus eher an einen SUV als an einen Kompaktvan.
Citroën C4 Cactus

Unter dem Namen C4 Cactus wird das Brot-und-Butter-Modell in eine überaus reizvolle Form gebracht. Mancherorts ist schon von „Kultmobil“ die Rede, wenngleich der kleine Cactus erst im Herbst auf den Markt kommen soll.

 

Die Zahl der Innovationen ist groß und die Originalität scheint keine Grenzen zu kennen. Da sind beispielsweise die so genannten Airbumps, Schutzpolster aus einem speziellen Thermoplastik, die in vier Farben erhältlich sind. Die Besonderheit besteht in einem umfassenden Schutz gegen kleine Beschädigungen beim Einparken.

 

Apropos Einparken: mit zehn Zentimeter geringerer Länge als der VW Golf und sechs Zentimetern weniger Breite ist der C4 Cactus wie geschaffen für den Großstadtdschungel.

 

Komfort im Innenraum

Viele Funktionen lassen sich über den Touchscreen steuern.
Citroën C4 Cactus Innenraum

Das wird auch durch den beachtlichen Komfort im Innnenraum unterstrichen. Breite bequeme Sitze und ein Sieben-Zoll-Touchscreen mit zusätzlichem digitalen Display stehen einem Gangwahlhebel mit drei Knöpfen zur Seite. Praktisch ist auch der Beifahrerairbag im Dachhimmel, der somit Platz für ein üppig dimensioniertes Handschuhfach schafft.

 

Erwähnenswert ist bei allem Komfort das Gewicht. Gerade einmal 965 Kilogramm schlagen zu Buche, was mit Sicherheit für einen minimalen Spritverbrauch sorgt. Vorabmeldungen sprechen bereits von einem Rekord in der Kompaktklasse.

 

Man darf nun nur noch gespannt sein, ob die journalistische Begeisterung auch die Kunden beim geplanten Autokauf anstecken wird.

 

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