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Das Auto der Zukunft: Rinspeed stellt Designstudie in Las Vegas vor

Dezember 2015, © autohaus24

Wie sieht das Auto der Zukunft aus, ist es völlig vernetzt und fährt autonom? Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES zeigt das Schweizer Unternehmen Rinspeed, welche Technik bereits heute möglich ist und was sich nach Ansicht des Herstellers in wenigen Jahren am Markt etablieren wird. Selbstfahrend, komfortabel und sogar mit einem eigenen Landeplatz für Drohnen ausgestattet – der Etos zeigt eindrucksvoll, wie das Auto der Zukunft aussehen könnte.

Der Rinspeed Etos verfügt sogar über einen Drohnen-Landeplatz im Heck
Der Rinspeed Etos verfügt sogar über einen Drohnen-Landeplatz im Heck

Bereits in der Vergangenheit konnte  Rinspeed mit beeindruckenden Designstudien auf sich aufmerksam machen. Auf dem Genfer Autosalon stellten die Schweizer unter anderem einen Strandwagen vor, der komplett aus Bambus besteht, oder ein schwimmendes Auto. Der Etos wird in Las Vegas nun erstmals auf einer Messe für Unterhaltungselektronik vorgestellt – ein deutliches Zeichen an die Automobilbranche. Dabei kann der Etos durchaus auch mit herkömmlichen Werten überzeugen. Denn als Grundgerüst dient ein stark modifizierter BMW i8.

 

Faltbares Lenkrad und Landeplatz für Drohnen – das bietet das Auto der Zukunft

 

Am auffälligsten ist das Innenraumdesign des Etos von Rinspeed: Bei Bedarf lässt sich das Lenkrad falten und ins Armaturenbrett zurückfahren, um dem Fahrer mehr Platz zu geben. Währenddessen navigiert der Etos komplett autonom. Damit es auf der Fahrt nicht langweilig wird, ist der Etos mit zwei 21,5-Zoll-Breitbildmonitoren ausgestattet, selbstverständlich in Ultra-HD. Alle Fahrzeug- und Streckeninformationen können hier per Sprach-, Gesten- oder Touch-Steuerung abgerufen werden. Oder man nutzt das Auto der Zukunft als Verlängerung des Wohnzimmers und schaut gemütlich einen Film. Wer lieber selbst fährt, wird vom Etos mit acht Kameras unterstützt, die rund um das Fahrzeug angebracht sind und die Umgebung ohne toten Winkel darstellen.

Das Auto der Zukunft: Der Rinspeed Etos
Das Auto der Zukunft: Der Rinspeed Etos

Eine völlig neue Perspektive auf das Auto der Zukunft erlaubt außerdem die Drohne von DJI, die auf einem eigenen Landeplatz am Heck des Etos geparkt ist. Während der Fahrt steigt die Drohne auf, um Fotos zu schießen oder online getätigte Einkaufe abzuholen. So jedenfalls stellt sich der Rinspeed-Chef Frank M. Rinderknecht die Interaktion zwischen Fahrzeug und Drohne vor.

 

Designstudie oder Vorbild: Wie realistisch ist das Auto der Zukunft?

 

Ob der Etos von Rinspeed wirklich marktfähig ist, hängt letzten Endes davon ab, ob sich die vielen technischen Spielereien wirklich als nützlich erweisen. Eine eigene Drohne zum Auto wird in den nächsten Jahren wohl kaum jemand brauchen. Andere Neuerungen sind da schon sinnvoller – das Glasdach aus Gorilla-Glass zum Beispiel, das auch für die Bildschirme von Smartphones verwendet wird. Doch egal wie exzentrisch der Etos auf den ersten Blick anmuten mag, sicher ist, dass Automobilhersteller wie Mercedes oder Audi das Auto der Zukunft ganz genau studieren werden.