News

Der neue Ford Mondeo ist da

Gruß aus den USA: der neue Ford Mondeo ist da
Gruß aus den USA: der neue Ford Mondeo ist da

Oktober 2014, © autohaus24

Was lange währt, wird endlich gut. Im Fall des Ford Mondeo lässt sich dieser Satz nur bedingt anwenden. Schließlich ist der Mittelklässler in den USA schon seit zwei Jahren auf dem Markt und nun – endlich – auch hier zu haben. Grund für die Verzögerung ist der Umzug des Werks von Genk nach Valencia.


Der Ford Mondeo

 

Zählt man die Vorläufer Taunus und Sierra hinzu, so existiert das Mittelklassemodell aus dem Hause Ford nun schon seit 1970. Unter dem aktuellen Namen debütierte der Mondeo im Jahr 1993 und gilt seither als einer der Hauptkonkurrenten des VW Passat. Gleich zu Beginn wurde das Fahrzeug sowohl in den USA als auch in Europa produziert, wenngleich die beiden Varianten zunächst deutliche Unterschiede aufwiesen. Erst 1996 kam es zu einer Vereinheitlichung und seit 2007 arbeitet man mit dem „kinetic-design“- Konzept. Nun vorgestellt wird die vierte Generation, die schon im Rahmen der Detroit Motor Show 2012 als Ford Fusion gezeigt wurde. Aufgrund der Schließung des Werkes im belgischen Genk und der Verlagerung der Produktion nach Valencia kommt es jedoch jetzt erst zum Europadebüt.

 

Der aktuelle Mondeo

 

In den Medien wird der aktuelle Mondeo bereits als „Langschläfer“ bezeichnet. In optischer Hinsicht zeigt sich die Europa-Variante nahezu identisch mit dem Fusion und überrascht mit einer Länge von satten 4,87 Metern. Während in den USA auch eine viertürige Limousine angeboten wird, beschränkt man sich hierzulande auf Fließheck und Kombi. Ein wenig geschrumpft ist das Ladevolumen von 1.630 Liter, das mit einer elektrischen Heckklappe deutlich leichter gefüllt werden kann. Gegenüber dem Vorgänger hat die vierte Generation um 25 Kilogramm abgespeckt und zehn Prozent an Steifigkeit zugelegt. Des Weiteren wird über eine Effizienzsteigerung um 20 Prozent gesprochen.

 

Jede Menge Fahrspaß

 

Vor allem der Fahrspaß wird von den Kritikern positiv bewertet. Im Sportmodus erfreuen sich aktive Fahrer am Sportmodus, der sowohl in punkto Lenkung als auch in der Straßenlage und der Richtungsstabilität gute Noten erhielt. Die Ausstattung ist – wie gewohnt – umfangreich, die Motorisierung reicht bis zu einer Leistung von 240 PS beim Benziner und 210 PS beim Diesel. Wer es sparsam möchte, fährt mit dem Einliter-Dreizylinder oder der Hybridversion.