News

Der Trend zum Leasingvertrag: Die Vor-und Nachteile der Neuwagenmiete

Für die Finanzierung von Neuwagen bietet sich unter anderem das Leasing an.
Für die Finanzierung von Neuwagen bietet sich unter anderem das Leasing an.

August 2016, © autohaus24

Wer einen Neuwagen erstehen möchte, kann aus einer Vielzahl unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten wählen.

 

Eine unter Neuwagenkäufern zunehmend beliebte Option bildet der Abschluss eines Leasingvertrages ─ und das nicht ohne Grund. Denn eine Studie des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen stellte fest, dass 97 Prozent der Leasing-Nutzer mit ihren Leasing-Partnern zufrieden bis vollkommen zufrieden sind. Gegenüber dem Autokauf bietet die Finanzierungsmethode einen wesentlichen Vorteil: Neuwagenkäufer, die nicht genug Erspartes für den Traumwagen besitzen, können das Fahrzeug dank Leasing trotzdem nutzen. So zahlt der Fahrer lediglich für die Nutzung des Wagens, trägt den Wertverlust und kann sich offenhalten, ob er das Auto bei Laufzeitende zurückgeben oder behalten will.

 

Flexibilität beim Neuwagenkauf – für wen ein Leasingvertrag interessant ist

 

Mit einem Leasingvertrag sind Neuwagenkäufer flexibel und können den Wagen in Ruhe ausprobieren. Dies bietet sich insbesondere für diejenigen an, die ihr aktuelles Wunschmodell nur für eine gewisse Zeit fahren möchte oder deren Traumwagen noch nicht lange genug auf dem Markt ist für Erfahrungswerte. So kann der Fahrer nach dem Ende der Vertragslaufzeit einfach das nächste Neufahrzeug leasen. Ein weiterer Vorteil: Der Leasingnehmer muss sich am Ende der Laufzeit nicht um den Verkauf des Wagens kümmern. Zusätzlich sind anfallende Reparaturen zumeist durch die Garantie abgedeckt. Weiterhin profitieren insbesondere Gewerbetreibende von einem Leasingvertrag. Denn diese können die Ausgaben steuerlich geltend machen.

 

Bedingungen der Leasingverträge vorab prüfen

 

Neuwagenkäufer sollten die Konditionen eines Leasingvertrages unbedingt genau unter die Lupe nehmen und durchrechnen, ob sich diese Form der Finanzierung lohnt. Denn laut Branchenexperten übersteigen die Leasingraten zumeist die Anschaffungskosten um etwa 30 Prozent. Problematisch ist zudem, wenn der Leasingnehmer die monatliche Leasingrate nicht mehr aufbringen kann. Schließlich ist die Kündigung eines Leasingvertrags nur in Ausnahmefällen wie einem Totalschaden möglich. So sollten Neuwagenkäufer von Anfang an sicherstellen, dass sie die Zahlung der Leasingraten über den gesamten Zeitraum gewährleisten können. Ebenfalls wichtig ist es, die vereinbarte Schlusszahlung zu überprüfen. Denn bei Laufzeitende kann es zu bösen Überraschungen kommen, falls die Schlussrate höher ausfällt als erwartet.

 

Leasingvertrag: Abschluss einer GAP-Versicherung sinnvoll?

 

Für Leasingnehmer interessant ist unter Umständen die sogenannte GAP-Versicherung. Denn im Falle eines Totalschadens endet zwar der Leasingvertrag, der Leasingnehmer muss aber alle vereinbarten Restforderungen begleichen. Die Kaskoversicherung erstattet zumeist nur den sogenannten Zeitwert des Wagens und keineswegs die gesamte Restsumme. Die Gap-Versicherung deckt im Falle eines Totalschadens die Differenz zwischen Zeitwert und Restforderung ab. Sie ist entweder in der Kaskoversicherung des Leasingfahrzeugs enthalten oder lässt sich separat abschließen. Versicherungsexperten raten zu einer GAP-Versicherung allerdings nur dann, wenn ein Wagen der oberen Mittelklasse oder darüber geleast wird.

 

Mit Material von autobild.de, 1averbraucherportal.de, augsburger-allgemeine.de