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Durchbruch für die E-Mobilität: Drei Österreicher entwickeln neuen Akku für Elektroautos

Juli 2016, © autohaus24

Die Zulassungszahlen von Elektrowagen in Deutschland entwickeln sich nach wie vor schleppend. Der Hauptgrund ist laut Branchenexperten neben dem bisher noch nicht flächendeckend ausgebauten Ladestellennetz der Akku der Fahrzeuge. Bisher auf dem Markt angebotene Akku-Modelle liefern eine noch zu geringe Reichweite und eine zu geringe Flexibilität für den Fahrer. Dies könnte sich mit der neuen Elektroauto-Akku-Technik von drei Österreichern nun jedoch grundlegend ändern. Deren Akku-Modell soll wesentlich leistungsfähiger sein und der E-Mobilität endlich zum Durchbruch verhelfen.

 

Neue Akku-Technik für Elektrofahrzeuge

 

Die Brüder Markus, Johann und Phillip Kreisel der österreichischen Firma Kreisel Electric haben die neue Akku-Technik entwickelt. Der Akku für Elektroautos soll Fahrzeugen nicht nur eine höhere Reichweite bieten, sondern auch schneller laden können. Damit umgeht die neue Technologie die bisher stundenlangen Ladezeiten von Elektrofahrzeugen. Hinzu kommt, dass der neue Akku in der Anschaffung günstiger sei und eine höhere Lebensdauer als vergleichbare Modelle besitze. Für die Industrie ebenfalls interessant sein dürften das geringe Gewicht sowie die kompakte Größe des Akkus. Für die Technik setzen die Österreicher Lithium-Ionen Zellen ein, die bis zu 15 Prozent mehr Energie produzieren als bisher am Markt bestehende Akkus. Die erstaunliche Performance des neuen Akkus für Elektroautos erreichen die Österreicher unter anderem mit einer Kühlung durch Kühlflüssigkeit sowie mit einer geringeren Isolierung der Zellenblocks. Die Akku-Zellen werden in einzelne Kunststoffkapseln gesetzt und diese wird dann mit Kühlflüssigkeit geflutet. Die Technik haben die Kreisel-Brüder bereits patentieren lassen.

 

Die neue Technologie muss sich erst durchsetzen

 

Laut Markus Kreisel handelt es sich bei dem neuen Stromspeicher um die bisher leichteste, sicherste und kompakteste Akku-Technologie für Elektrofahrzeuge. Die Technik biete nicht nur wesentlich bessere Ergebnisse, sondern lasse sich darüber hinaus auch noch einfacher und schneller einbauen. Sogar Teslas Technologie soll der Kreisel-Akku schlagen. Dennoch muss sich auch die innovativste Technik erst einmal durchsetzen und auf dem Massenmarkt etablieren. Erst dann lässt sich darauf hoffen, dass die neue Akku-Technik für Elektroautos zum Durchbruch der E-Mobilität beitragen kann. Dafür stehen die Brüder Kreisel mit diversen großen Fahrzeugherstellern in Kontakt. Zusätzlich wollen die Österreicher ihre Fertigungsabteilung in eine sich zurzeit im Bau befindende Fabrik umlegen. Dort sollen die Akkus in größerer Produktion vom Band laufen.

 

Mit Material von welt.de, diepresse.com