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Faraday Future stellt Elektro-Supersportwagen vor

So soll der neue Elektro-Supersportler von Faraday Future aussehen.
So soll der neue Elektro-Supersportler von Faraday Future aussehen.

Januar 2016, © autohaus24

Der amerikanische Autohersteller Faraday Future hat seinen ersten vollelektrischen Sportwagen angekündigt. Das Fahrzeug mit dem glänzenden Namen Faraday Future FFZERO1 lässt sich dabei problemlos als Rennwagen der Zukunft bezeichnen. Dank extremer Leistung, innovativen Features und einem atemberaubenden Chassis-Design macht das Fahrzeug aus Kalifornien so einiges her.

 

Vorgestellt hat Faraday Future das Wagenkonzept des FFZERO1 auf der Elektronikmesse CES 2016 in Las Vegas. Laut des 2014 gegründeten Unternehmens ist der neue Rennwagen ein Versuchsträger. Mit dem Konzept will der Hersteller zukünftige Lösungen für ein Serienfahrzeug ableiten. Ziel ist es, dem Tesla Model S ab dem Jahr 2017 ernsthaft die Stirn zu bieten.

 

Der FZERO1 von Faraday Future bietet Hochleistung und innovative Funktionen

 

Schon rein äußerlich ist der Wagen eine wahre Augenweide. Das Fahrzeug besticht durch den sehr glatten Körper und das aerodynamische Chassis-Design. Der Wagen bietet rennwagentypisch lediglich dem Piloten Platz, der in einer speziellen um 45 Grad geneigten Position sitzt. Statt herkömmlicher Armaturen blendet ein schmaler Träger alle benötigten Informationen auf digitalem Wege ein. Quer im Lenkrad ist ein Smartphone eingesetzt, durch das sich sämtliche Fahrzeug-Funktionen ansteuern lassen. Leistungstechnisch ist der Elektrosportwagen dank vier Elektromotoren kräftig unterwegs. Der FFZERO 01 von Faraday Future soll eine Gesamtleistung von 1.000 PS auf die Straße bringen. Auf eine Geschwindigkeit von 96 Stundenkilometern (das entspricht den in Amerika üblichen 60 Meilen pro Stunde) kommt der Wagen in unter drei Sekunden. Ein spezielles auf Aerodynamik ausgelegtes Wagendesign ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern. Eingebaute Kanäle im Wagenchassis reduzieren zusätzlich den Luftwiderstand bei der Fahrt. Cooles Features: Ein Teil der umgeleiteten Luft wird direkt für die Kühlung der Motoren und der Batterie genutzt. Energie bezieht das Motoren-Quartett des Fahrzeugs aus einer modular aufgebauten Zentral-Batterie.


Viele neue Arbeitsplätze und staatliche Förderung

 

Den neuen Elektro-Supersportwagen will Faraday Future in einem amerikanischen Werk im Bundesstaat Nevada bauen. Das Unternehmen hat angekündigt, dafür rund eine Milliarde Dollar zu investieren. Darüber hinaus erhält das ambitionierte Projekt eine Förderung direkt vom Bundesstaat. Denn für den Bau des Fahrzeugs will Faraday Future etwa 4.500 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. So erhält der Autohersteller in den kommenden 20 Jahren steuerliche Nachlässe und eine direkte finanzielle Förderung in Höhe von 335 Millionen US-Dollar. Die Förderung verbleibt bis zur endgültigen Realisierung des Wagenkonzepts jedoch auf einem Treuhand-Konto.