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Fahrender Superlativ: Ferrari La Ferrari

Fast schneller als ein Blitz: Der neue Ferrari La Ferrari.
Fast schneller als ein Blitz: Der neue Ferrari La Ferrari.

Mai 2013, © autohaus24

Auch im Jahr 2013 scheint im Automobilbereich noch das Motto „höher, schneller, weiter“ zu gelten. Ferrari macht es vor und präsentiert mit dem La Ferrari seinen bislang schnellsten Supersportler.

 

Supersportler La Ferrari

 

Im Rahmen des Genfer Automobilsalons fahren die Italiener ordentlich Pferdestärke(n) auf. So ist von einem Hybridmotor mit einer addierten Leistung von 963 PS die Rede. Die Kraftübertragung erfolgt dabei über einen Siebengang-DCT. Die Aufteilung der Motorleistung sieht runde 800 PS für den Verbrennungsmotor vor. Zusätzlich zum 6,3 Liter-V12-Aggregat setzt La Ferrari auf einen Elektromotor mit 163 PS. Die Besonderheit besteht nicht nur in der üppigen Leistung, sondern im Batteriegewicht von lediglich 60 Kilogramm. Das neue System hört auf den Namen Hy-Kers und liefert Drehzahlen bis zu 9.350 U/min.

 

Die Fahrwerte sind geradezu wahnwitzig. Nach Angaben des Herstellers vergehen gerade einmal 15 Sekunden, bis die Tempo 300 km/h-Marke fällt. Der Normsprint auf 100 km/h ist unter drei Sekunden erledigt und für Tempo 200 km/h braucht La Ferrari ebenfalls nur sieben Sekunden. Sofern die Möglichkeit zum Ausfahren besteht, soll der Bolide 350 km/h erreichen.

 

Besonderes Fahrerlebnis

 

Dass es sich bei dem feuerroten Kraftpaket um ein besonderes Fahrerlebnis handelt, versteht sich von selbst. Ferrari hat sich bei der Konstruktion des Chassis vom Fachwissen aus der Formel 1 leiten lassen. Den Windkanal teilt sich La Ferrari sogar mit den Formel 1-Flitzern. Die Fahreigenschaften profitieren von zahlreichen Programmen. Zu nennen sind exemplarisch eine Stabilitätskontrolle, ABS mit High-Performance, eine Traktionskontrolle aus dem Motorsport und ein elektronisches Differenzial. Hinzu kommt eine Gewichtsverteilung von 41 zu 59 Prozent zugunsten der Hinterachse.

 

Die Optik von La Ferrari

 

In optischer Hinsicht lässt der italienische Autobauer Anleihen an den 458 Italia erkennen. Auf dessen Basis wurde noch einmal die Aerodynamik verbessert und auf Renntauglichkeit getrimmt. Bei der Bereifung kommt die Vorderachse in den Genuss zweier 265/30 R 19 Pirelli P-Zero während die Hinterachse mit den 345/30 R 20 deutlich üppiger dimensioniert ist. Dass sich La Ferrari über Flügeltüren öffnen und schließen lässt, sorgt für einen zusätzlichen Hinguckfaktor. Gebaut werden 499 Stück, Serienstart dürfte noch in diesem Jahr sein.