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Fiat 500: Facelift für das Kultmobil

Aufgehübscht: der Fiat 500 überzeugt nach dem Facelift vor allem durch deutlich mehr Chromelemente.
Aufgehübscht: der Fiat 500 überzeugt nach dem Facelift vor allem durch deutlich mehr Chromelemente.

Juli 2015, © autohaus24

Der Fiat 500 ist ein Auto, das Emotionen weckt. Entsprechend behutsam ist der Hersteller beim Facelift vorgegangen und hat sich vor allem optischen Elementen gewidmet. Seinen unverwechselbaren Charakter hat der Winzling dabei selbstverständlich erhalten.

 

Legendärer Fiat 500

 

Unter dem Namen Fiat 500 erschienen bislang eine Reihe von Fahrzeugen, die – zumindest äußerlich – kaum miteinander verwandt waren. Den Anfang machte der „Topolino“ (auf Deutsch: Micky Maus), der zwischen 1936 und 1957 mit gerade einmal 600 Kilogramm Leergewicht daherkam. Bis 1975 dauerte dann die Ära des Nuova 500, der sich mehr als 3,7 Millionen Mal verkaufte.

 

Danach war eine Weile „Ruhe“ bis Fiat zwischen 1992 und 1998 wieder einen Cinquecento auf den Markt brachte. Der Neustart für das jetzige Modell im Retro-Design erfolgte dann 2007. Optisch bestehen durchaus Gemeinsamkeiten mit den Nuova 500, wenngleich das aktuelle Modell mit 3,55 Meter Länge deutlich größer ausfällt.

 

Facelift 2015

 

In technischer Hinsicht wurde der Fiat 500 so gut wie nicht verändert. Lediglich Details wie eine optimierte Geräuschisolierung oder die Übernahme der Bremsanlage aus den Modellen der Twinair-Reihe auch in die kleinste Motorisierung sind hier zu nennen. Das Fahrwerk ist geblieben, wird nun jedoch mit einem schlankeren und griffigeren Lenkrad angesteuert.

 

Die Front bzw. das „Face“ des Fiat 500 wird fortan von einer durchgezogenen Chromspange geziert und auch der Kühlergrill hat einen zweiten Zierstreifen spendiert bekommen. Die Scheinwerfer haben in diesem Kontext neue Leuchteinheiten erhalten, blieben allerdings in ihrer Grundform unverändert. Ein sympathisches Detail ist das Aufgreifen der „0“ im 500-Schriftzug durch die LED-Tagfahrleuchten.

 

Aufgewerteter Innenraum

 

Blickt man hingegen in den Innenraum, so zeigt der 500 eine deutliche Aufwertung. Da ist beispielsweise Uconnect, ein neues Infotainmentsystem mit Navi und DAB, das sich problemlos via App für Android oder iOS ansteuern lässt. Auch neu ist der Empfang von Internet-Radio, Musik-Streaming und die Nutzung der Social Media- Plattformen Facebook und Twitter. Die Anzeige erfolgt auf einem winzigen Fünf-Zoll-Display.

 

Ebenfalls neu ist das Handschuhfach, das deutlich mehr Platz als zuvor bietet.