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Ford Edge: SUV für den europäischen Markt

Dezember 2013, © autohaus24

Ford – die tun was. So lautete der Slogan der 1990er Jahre, der angesichts der derzeitigen Modelloffensive einmal mehr ins Schwarze trifft. Nach der Europapremiere des Mustang soll nun der Ford Edge als wuchtiges SUV für Furore sorgen.


Der Ford Edge

Das Ford Edge Concept Car.
Ford Edge Concept Car

In den USA ist der Ford Edge bereits bestens etabliert. So war es Anfang 2006 als das Modell erstmals auf der NAIAS in Detroit präsentiert wurde. Sowohl im James Bond- Streifen „Ein Quantum Trost“ als auch bei „Knight Rider“ wurde das Modell geschickt platziert, was den Bekanntheitsgrad gesteigert hat. Ob das jedoch auch für Europa galt bzw. gilt, lässt sich bezweifeln.

 

Hierzulande wird der Markt für SUV unter anderem vom Volkswagen Touareg und dem Volvo XC90 – den beiden Hauptkonkurrenten des neuen Ford Edge – dominiert. Dass der Autobauer auch mit „Dickschiffen“ Erfolge feiern kann, beweist der Ford Kuga, der als kleiner Ford SUV-Bruder des neuen Edge gilt.

 

Concept Car für den europäischen Markt

 

Der Ford Edge, der vor wenigen Tagen in der katalanischen Metropole Barcelona debütierte, ist noch ein Concept Car. Mit anderen Worten ist wohl eine neue Modellgeneration und eine deutliche Weiterentwicklung des aktuellen US-Modells zu erwarten. Kennzeichnend ist dabei, dass sich die Rahmenveranstaltung der Zukunft bei Ford widmete und den sinnigen Titel „Go Further“ (Geh (einen Schritt) weiter) trug.

 

Satte 4,69 Meter misst der neue Edge und bringt es dabei auf einen Radstand von 2,85 Meter. Der Edge ist mehr als Familienauto geplant und richtet sich weniger an ausgewiesene Offroad-Spezialisten, was sich auch an der umfangreichen Ausstattung zeigt.

 

Raubein mit viel Komfort

 

Unter der Motorhaube dürfte Ford auf das US-Top-Aggregat verzichten und hierfür mit sparsamen EcoBoost– und Diesel-Motoren agieren. Der Innenraum kommt in zweifarbigem Leder daher und natürlich darf auch das üppige Farbdisplay nicht fehlen.

 

Hinzu kommt eine Fülle an Assistenzsystemen wie ein Toter-Winkel-Assistent, ein Kollisionswarner, ein adaptiver Tempomat, eine Berganfahrhilfe und Vorhang-Airbags. Eingeparkt wird fortan (auch) per Fernbedienung, was aufgrund der Radarsensoren, Ultraschallsensoren und eines Kamerasystems ohne Kollisionsgefahr funktioniert.

 

Zuguterletzt hat der Hersteller auch noch ein besonderes Aerodynamik-Paket geschnürt, das unter anderem in automatisch schließenden Schlitzen am Kühlergrill besteht. Man darf also gespannt sein.