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Ford plant Produktoffensive: 15 neue Modelle

Einer von 15 Neuen: Der neue Ford Kuga. Ein Klick auf das Bild startet den Konfigurator.
Ford Kuga

November 2012, © autohaus24

Ford. Die tun was.Dieser Slogan prägte über Jahre das Erscheinungsbild des Kölner Autokonzerns. Jetzt plant das Unternehmen wieder etwas zu tun und kündigt gleich 15 neue Modelle für die nächsten fünf Jahre an.

 

Geringerer Marktanteil für Ford

 

Ausgangspunkt für die Produktoffensive ist der schwindende Marktanteil für Ford. In Deutschland bringen es die Kölner auf sieben Prozent, europaweit liegt man immerhin noch auf dem zweiten Rang. Die Tendenz zeigt jedoch nach unten, sodass frischer Wind gefragt ist. Allein in Europa ist der Markt um ein Fünftel eingebrochen und nur in Deutschland wurde mit moderaten zwei Prozent Rückgang ein halbwegs stabiles Ergebnis erzielt.

 

Drei-Punkte-Programm

 

Für Abhilfe soll nun ein Drei-Punkte-Programm sorgen. Wolfgang Booms, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Ford-Werke GmbH nennt in diesem Kontext die Neuausrichtung (und Senkung) der Kostenstruktur, die Steigerung der Effizienz und eine Produktoffensive. Für die kommenden fünf Jahre sind gleich 15 neue Modelle gefragt, wobei ein Schwerpunkt auf dem SUV- und dem C/D-Segment (Beispiel: Mondeo) liegen soll. Des Weiteren soll das Angebot an Ford-Nutzfahrzeugen komplett erneuert und auf Höhe der Zeit gebracht werden.

 

Neue Modelle für die nächsten Jahre

 

Im SUV-Bereich wird der Ford Kuga nicht mehr länger als Solist unterwegs sein. Künftig soll das Modell, das bald in seine zweite Generation geht, vom kleineren Ford Eco Sport und dem kraftvollen Ford Edge flankiert werden. Letzterer ist bereits in den USA etabliert und soll mit dem Generationswechsel 2014 auch in Europa verkauft werden.

 

Bestehen bleibt die Vormachtsstellung des Ford Mondeo bzw. Ford Fusion. Die Verbrauchswerte dürften durch die Einführung des Ein-Liter-Dreizylinder als Einstiegsmotor deutlich schrumpfen und so peilt Ford hier sogar die Rolle als Klassenprimus an. Alternativ sind auch ein Diesel- sowie ein Hybridmotor geplant.

 

Wer es kräftiger mag, der darf sich auf den Ford Mustang freuen. Das „Muscle Car“ wird fortan in einer Euro-Version verkauft.

 

Etwas biederer fällt hingegen der Ford B-Max aus. Ein Minivan, der bereits in den kommenden Monaten zu haben sein wird. Abgerundet wird die Produktoffensive dann durch den Ford Focus Electric und die zahlreichen neuen Nutzfahrzeuge. Ob das jedoch ausreicht, um verlorene Markanteile zurückzuerobern, muss sich noch herausstellen. (Foto: Auto-Medienportal.Net/Ford)

 

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