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Für wen sich Leasen lohnt

November 2015, © autohaus24

Viele Neuwageninteressierte haben nicht das nötige Kleingeld, um ein Fahrzeug direkt zu kaufen. Für sie bieten sich jedoch andere Finanzierungsformen wie etwa Kredite an. Auch das Auto-Leasing wird in zunehmendem Maße beliebter. Bereits über die Hälfte aller Firmenwagen in Deutschland werden per Leasing finanziert. Einen Wagen zu leasen hat jedoch nicht nur für Unternehmen deutliche Vorteile. Mittlerweile kann sich ein Leasingvertrag auch für Privatpersonen lohnen.


Was bedeutet Leasing?

 

Beim Leasing bleibt der Autohändler über den Zeitraum des Leasingvertrages Eigentümer des Wagens. Der Leasingnehmer darf das Fahrzeug über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum nutzen. Der Unterschied zum Autokredit besteht darin, dass der Leasingnehmer den Wagen lediglich anmietet. Nach Ende der Leasingzeit geht das Fahrzeug wieder an den Autohändler zurück. Ein Vorteil sind die im Vergleich zum Autokredit wesentlich geringer ausfallenden Raten. Statt des Kaufpreises tilgt der Leasingnehmer lediglich den Werteverlust des Wagens. Die Monatsraten sind so zumeist um fast die Hälfte geringer. Zusätzlich erhält der Leasingnehmer die Möglichkeit, einen Wagen bis Ablauf des vereinbarten Zeitraumes auszuprobieren, und ist ihn danach ohne viel Aufwand wieder los. Das Leasen eines Neuwagens lohnt sich insbesondere für Selbstständige. Sie können die monatlichen Raten steuerlich absetzen.

 

Leasen kann auch für private Verbraucher interessant sein

 

Privatleasing spielt in Deutschland bisher eine untergeordnete Rolle. Das Leasen von Fahrzeugen ist jedoch auch für Privatpersonen eine Überlegung wert. So können Privatverbraucher von den geringen monatlichen Raten profitieren. Zusätzlich lassen sich geleaste Autos frei nach den Wünschen der Verbraucher zusammenstellen. Für diese besteht so die Möglichkeit, ein komfortables Wunschfahrzeug für wenig Geld im Alltag zu nutzen. Für einen Aufpreis sind zumeist zusätzlich die Kfz-Versicherung und Wartungskosten im Preis enthalten. Auch die Freiheiten des Leasingvertrages sind für viele Privatpersonen vorteilhaft. So gibt der Leasingnehmer den Wagen nach Ablauf des Leasingvertrages zurück und muss sich nicht um den Verkauf kümmern. Er kann daraufhin entweder ein anderes Auto leasen oder auf ein weiteres Fahrzeug verzichten.

 

Privatleasing: Das ist zu beachten

 

Insbesondere Privatpersonen sollten den Leasingvertrag aber genauestens prüfen. So legen Autoverkäufer zumeist die maximal fahrbare Kilometerzahl für den Wagen vertraglich fest. Überschreitet der Leasingnehmer diese, muss er mit Nachzahlungen rechnen. Auch Angaben über den Umgang mit Kratzern oder Schrammen am Wagen sollten im Vertrag enthalten sein. Ebenso sollte der Leasingvertrag eine Angabe zum Sonderkündigungsrecht im Falle eines Diebstahls enthalten. Will ein Verbraucher den Wagen nach dem Leasen behalten, empfiehlt es sich, ein Ankaufsrecht schriftlich zu vereinbaren.