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Honda HR-V: SUV für die Westentasche

Klein und dennoch SUV: mit dem Honda HR-V will der japanische Hersteller mehr Marktanteile in Deutschland erobern.
Klein und dennoch SUV: mit dem Honda HR-V will der japanische Hersteller mehr Marktanteile in Deutschland erobern.

Juli 2015, © autohaus24

Sieht so ein ausgewachsenes SUV aus? Eindeutig ja, denn schließlich wildert der neue Honda HR-V im bereits gut etablierten Bereich der kleinen Crossover-Modelle. Als direkte Konkurrenten lassen sich der Opel Mokka oder auch der BMW X1 ausmachen.

 

SUV bei Honda

 

SUV bei Honda trugen bislang vor allem die Bezeichnung CR-V. Hinter der Abkürzung verbirgt sich das „Comfortable Rundabout Vehicle“, das seit 1996 in der vierten Generation vom Band läuft. Der CR-V ist der Kompaktklasse zuzuordnen und ist mit seiner Länge zwischen 4,53 Meter und 4,57 Meter durchaus stattlich geraten.

 

Für den Hersteller ist dies Grund genug, um mit dem HR-V einen „kleinen Bruder“ auf den Markt zu bringen. So neu ist der Mini-SUV übrigens nicht – in Japan wird das Fahrzeug bereits seit 2013 als Honda Vezel verkauft.

 

Der neue Honda HR-V

 

Auch in der Namensgebung orientiert sich Honda an seinen Traditionen. Der erste HR-V war ebenfalls dem japanischen und dem asiatischen Markt vorbehalten und reüssierte zwischen 1999 und 2006. Der Name bedeutet übrigens „Hi-rider Revolutionary Vehicle“.

 

Angesichts eines Marktes von rund 150.000 verkauften Exemplaren im Jahr, soll nun auch der HR-V mitmischen. Gelingen soll dies vor allem durch zahlreiche Coupé-Elemente, die dem Fahrzeug ein hohes Maß an Eleganz verleihen. Kennzeichnend sind beispielsweise die versteckten hinteren Türgriffe, die fast schon an einen Zweitürer denken lassen.

 

Jede Menge Platz

 

Im Innenraum wird mit „Magic Seats“ gearbeitet. Die Magie besteht darin, dass sich die Sitze hochklappen lassen, womit regelrechtes Kinofeeling aufkommt. Allein der Kofferraum bringt es bereits auf 453 Liter, bei umgeklappten Sitzen passen dann satte 1.026 Liter in den kleinen SUV.

 

Motorisiert wird der HR-V zum Teil mit Aggregaten aus dem CR-V. Bedenkt man, dass das neue Modell gerade einmal 1,4 Tonnen auf die Waage bringt, erscheinen die 120 PS in der Dieselvariante durchaus ausreichend. Alternativ wird auch ein Benziner mit 130 PS angeboten.

 

Auf einen Allradantrieb verzichtet der Hersteller, entschädigt dafür jedoch mit einem viel gelobten Tacho in 3D-Optik und jeder Menge Assistenzsystemen. Derzeit ein Alleinstellungsmerkmal ist die HDMI-Schnittstelle, die sonst eher in den eigenen vier Wänden zu finden ist.