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Honda Jazz: viel Platz in der neuen Generation

Der Honda Jazz steht vor allem für viel Geräumigkeit im Kleinwagenformat – so auch in der neuen, dritten Generation.
Honda Jazz

März 2015, © autohaus24

Genau genommen ist und bleibt der Honda Jazz ein Kleinwagen. Diese Richtigstellung ist erforderlich, da das Platzangebot durchaus an die Kompaktklasse heranreichen. Mancherorts wird die dritte Generation gar als „Raumwunder“ bezeichnet.

 

Geschichte des Honda Jazz

 

Die Geschichte des Honda Jazz lässt sich auf verschiedene Weisen erzählen. Hierzulande existierte bereits in den 1980er Jahren ein Kleinwagen mit diesem Namen, was jedoch nur auf eine Namensstreitigkeit mit Opel zurückzuführen war. Die erste Generation verschwand jedoch 1986 nach nur drei Jahren.

 

Erst 2002 nahm Honda den Faden wieder auf und präsentierte die erste neue Generation als Honda Fit / Jazz. In der zweiten Generation (seit 2008) wuchs das Modell dann auf knappe vier Meter an und erfuhr zudem 2011 ein umfassendes Facelift inklusive Hybridversion.

 

Die dritte Generation

 

Im Rahmen des Genfer Automobilsalons wird nun die dritte Generation präsentiert. In der Länge kratzt man mit 3,90 Meter erneut an der Vier-Meter-Marke und auch der Radstand ist um drei Zentimeter auf nunmehr 2,53 Meter gewachsen.

 

Praktisch am Honda Jazz ist vor allem die Platzierung des Tanks. Dadurch, dass dieser nicht unter den Rücksitzen platziert wurde, lassen sich diese – wie im Kino – hochklappen. Ebenfalls ist das Umlegen der Lehnen möglich, sodass Transporte kein Problem sind. In der dritten Generation lässt sich sogar die Lehne des Vordersitzes umklappen, sodass fast Lieferwagencharakter entsteht. Selbst mit allen Sitzen liegt der Stauraum bei stolzen 354 Litern.

 

Mehr Extras im Innenraum

 

Wie es sich für einen Generationssprung gehört, kommt der neue Honda Jazz mit einem überarbeiteten Entertainment-System inklusive Internetanschluss daher. Wer möchte, kann das Display des Smartphones auf dem Touchscreen darstellen lassen. Ebenfalls neu sind kleine Helferlein wie ein City-Bremsassistent, ein Kollisionswarner, ein Spurhaltesystem oder auch eine automatische Verkehrszeichenerkennung – um nur einige der Extras zu nennen.

 

Unter der Motorhaube arbeitet ein Benziner mit 1,3 Litern Hubraum und einer Leistung von 102 PS, wahlweise ein Diesel mit 1,6 Litern und 120 PS oder ein Hybrid mit 30 PS Elektroaggregat und 110 PS aus einem Ottomotor. Die Kraftübertragung lässt sich sowohl als Schaltgetriebe als auch in einer Automatikversion haben.