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Hyundai i30: Facelift in der Golfklasse

Erneuert: beim Facelift des Hyundai i30 setzt der Hersteller weniger auf die Optik als auf Extras und mehr Sicherheit.
Hyundai i30

April 2015, © autohaus24

Im (fernen) Osten nicht Neues. Zumindest nicht, was die optischen Aspekte des gelifteten Hyundai i30 angeht. In anderen Bereichen fällt das Facelift des koreanischen Kompaktmodells jedoch durchaus gründlich aus.

 

Der Hyundai i30

 

Er gilt als koreanische Antwort auf den VW Golf und ist seit 2007 auf dem Markt. Die Rede ist vom Hyundai i30, der seit 2011 in der zweiten Generation zum Verkauf steht und in erster Linie durch seine Sparsamkeit auffällt. Zu haben sind sowohl ein Schrägheck und ein Kombi, jeweils mit fünf Türen, als auch das sportliche dreitürige Coupé.

 

Schon in der aktuellen Variante punktet der Koreaner durch ein hohes Ausstattungsniveau zu niedrigen Preisen. Dieses Versprechen wird auch mit dem Facelift eingelöst und sogar noch erweitert.

 

Das Facelift 2015

 

Wie es sich für ein Facelift gehört, wurde der Kühlergrill ein wenig verändert und wer möchte, kann den i30 fortan in den Lackierungen Polar White und Orange Caramel erhalten. Im hinteren Bereich hat Hyundai so gut wie nichts verändert und sich stattdessen eher auf die Ausstattung konzentriert.

 

Da wären zum Beispiel die neuen Scheinwerfer in Bi-Xenon-Technik, die nach Angaben von Hyundai eine deutlich bessere Ausleuchtung ermöglichen. Ebenfalls finden sich neuerdings ein Assistent zum Halten der Spur sowie eine Einparkautomatik an Bord. Mit dem Spurhaltesystem wird jedes Mal eine Warnung ausgestoßen, wenn ohne Blinken die Spur gewechselt werden soll. Der Parkassistent übernimmt wiederum das komplette Lenken beim Ansteuern einer Parklücke.

 

Darüber hinaus werden die Vordersitze nun belüftet und auch ein schlüsselloses Einschalten, das obligatorische Touchscreen-Navi und ein Panoramaglasdach sowie eine Zwei-Stufen-Klimautomatik sind fortan Argumente für den i30.

 

Neue Motorisierung

 

Ebenfalls neu sind manche Motoren. Die drei Diesel im Leistungsbereich zwischen 90 und 136 PS sind erhalten geblieben, doch bei den Ottomotoren steigt man fortan mit einem 1,4 Liter und 100 PS ein. Zwei weitere Aggregate kommen hinzu und an der Spitze arbeitet künftig ein 186 PS starker 1,6 Liter-Turbo, der eine Beschleunigung in acht Sekunden und Tempo 219 km/h ermöglicht.