News

Innovationen in der Autotechnik: Die Zukunft rollt mit

Viele Innovationen in der Autotechnik werden in den kommenden Jahren Realität.
Viele Innovationen in der Autotechnik werden in den kommenden Jahren Realität.

Januar 2016, © autohaus24

Viele der technischen Neuheiten, die im letzten Jahr noch lediglich als Konzeptstudie vorgestellt wurden, gehen bereits in den kommenden Jahren in Serienfertigung. Dies legen die einhelligen Prognosen und Ankündigungen der Hersteller rund um das Thema Autotechnik zumindest nahe. Die in vielen Fällen bereits fertiggestellten Konzeptfahrzeugen und die immer kürzer verlaufenden Entwicklungszeiträume sprechen eindeutig für sich. Insbesondere die Zuliefererunternehmen sind aktiv an dem technischen Fortschritt beteiligt. Sie liefern innovative Features, die Autofahrer in den kommenden Jahren im Straßenverkehr unterstützen sollen.


Innovative Autotechnik für mehr Sicherheit

 

Die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen will beispielsweise Bosch in den kommenden Jahren voranbringen. Bis zum Jahr 2018 ist die Umsetzung eines autonomen Systems geplant, dass Fußgänger erkennt, einen Bremsvorgang einleitet und automatisch eine Ausweichroute berechnet. Beim Thema Sicherheit soll es auch hinsichtlich der Airbags Neuerungen geben. So hat das Zulieferunternehmen ZF TRW ein Luftkissen entwickelt, dass sich zwischen Fahrer und Beifahrer entfaltet. Dadurch lässt sich verhindern, dass sich die beiden Insassen bei einem Aufprall gegenseitig verletzen. Bereits in zwei Jahren soll ein neuartiger Airbag für die Rückbank in die Fertigung gehen. Dieser schützt die Insassen im Wagenfond bei einem Frontal-Aufprall. Auch auf den von dem Zulieferer bereits auf der IAA 2015 vorgestellten Außenairbag können Autofahrer gespannt sein. Der Airbag schützt das Wagenäußere vor Beschädigung.

 

Digitale Transformation auch beim Automobil

 

Der enorme Fortschritt der Digitaltechnik macht natürlich auch vor Autos nicht halt. Die typische Touch-Bedienung von Smartphones oder Tablet-Computern soll es auch bald in Neuwagen geben. Laut Informationen des chinesischen Zulieferers Yanfeng lassen sich fast alle Knöpfe und sogar der Automatik-Wählhebel durch berührungsempfindliche Touchscreens ersetzen. Noch einen Schritt weiter geht der Zulieferer Delphi, der eine intelligente Gegensteuerung und eine Spracherkennung für Autos plant. Der Wagen reagiert dann auf Zuruf. Auch BMW hat bezüglich der Bedienung eine Innovation zu bieten. Das Radio der 7er-Limousine von BMW lässt sich allein durch eine Handbewegung steuern. Auch das Parken soll dank digitaler Autotechnik einfacher werden. So lassen sich Fahrzeuge in der Zukunft per Mobiltelefon oder Smart-Watch einparken, während der Fahrer bequem neben dem Wagen steht.

 

Mehr Sichtfeld im Auto dank Kameras

 

Bereits in zwei Jahren soll die Autotechnik soweit sein, dass Kameras Außen- und Innenspiegel komplett ersetzen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigte bereits VW mit der auf der Consumer Electronics Show vorgestellten Fahrzeugstudie BUDD-e. Der voll vernetzte Elektro-Van kombinierte Außenkameras und Bildschirme im Inneren. Das ermöglicht zum einen ein weiteres Sichtfeld ohne toten Winkel. Zum anderen sind Kameras im Gegensatz zu Spiegeln weniger empfindlich gegen Wettereinflüsse und es entstehen aerodynamische Vorteile.