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Jaguar F-Pace: SUV wird 2016 gebaut

Britisches SUV: mit dem Jaguar F-Pace betritt der Nobelhersteller Neuland und bieten dem Porsche Macan die Stirn.
Jaguar F-Pace SUV

Mai 2015, © autohaus24

Ohne SUV geht es scheinbar nicht. Mit dem britischen Nobelhersteller Jaguar tritt nun ein weiterer Autobauer in das wachsende Segment ein. Der F-Pace soll vor allem durch seine Leichtigkeit überzeugen. Und das im Sinne des Wortes.

 

Die Vorgeschichte oder: die Studie C-X17

 

Am Anfang der SUV-Geschichte stand die Präsentation einer Studie mit dem wenig einprägsamen Namen C-X17. Im Rahmen der IAA 2013 zeigte Jaguar anhand des SUV die Möglichkeiten einer neuartigen Fahrzeugarchitektur, basierend auf leichtem Aluminium.

 

Seinerzeit hieß es jedoch, dass kein SUV, sondern eine Limousine geplant sei und die Optik (siehe Bild) orientierte sich noch stark an bestehenden Jaguar-Modellen wie F-Type oder XJ.

 

Geländewagen ab 2016

 

Nun wird aus der Studie doch noch ein waschechtes SUV mit Namen F-Pace. In technischer Hinsicht bedienen sich die Briten beim XE und XF und arbeiten entsprechend mit Aluminium. Das Ziel besteht darin, das leichteste SUV in seiner Klasse zu präsentieren.

 

Die Motorisierung wird mit komplett neuen Aggregaten bestritten, deren Leistungsspanne zwischen 163 PS im kleinsten Diesel bis hin zu 380 PS im V6-Kompressor-Benziner reichen dürfte. Mancherorts wird sogar über den V8-Kompressor aus dem F-Type spekuliert, der satte 550 PS auf den Asphalt bzw. die Buckelpiste bringt.

 

Ein Detail am Rande liegt darin, dass lediglich die leistungsstarken Modelle mit serienmäßigem Allradantrieb versehen werden, während sonst auf Hinterradantrieb gesetzt wird. Der Antrieb wurde übrigens in enger Zusammenarbeit mit Land Rover konstruiert und integriert auch das neue Surface Progress Control-System.

 

Innenraum plus Multimedia

 

Der Innenraum der neuen Raubkatze wird gediegen „möbliert“. Konkret bedeutet das den Einsatz eines neuen Multimedia-Systems mit 10,2 Zoll-Display. Ebenfalls steht schon fest, dass es sich um einen Fünfsitzer handeln wird, was allerdings angesichts der Architektur wenig verwundert.

 

Seine Premiere wird das Serienmodell vermutlich im Kontext der Detroit Motor Show feiern, ein Serienstart ist für das Jahr 2016 vorgesehen.