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Jaguar XE: Britisch, Nobel, Mittelklasse

Juli 2014, © autohaus24

Einmal mehr setzt die Wildkatze zum Sprung an. Die Rede ist vom neuen Jaguar XE, der im Rahmen des bevorstehenden Pariser Autosalons präsentiert wird. BMW und Mercedes-Benz müssen sich warm anziehen.

 

Die Mittelklasse bei Jaguar

 

Normalerweise ist die britische Traditionsmarke Jaguar eher in der Ober- bzw. in der gehobenen Mittelklasse anzutreffen. Die Mittelklasse kam erstmals mit dem X-Type zum Zuge, der zwischen 2001 und 2009 gebaut wurde. Seinerzeit war Jaguar noch Teil von Ford und entsprechend basierte das Modell auf dem Mondeo. Praktischerweise konnten die Briten damit sowohl Ihren hohen Qualitätsstandard nach außen tragen, als auch kostengünstig produzieren.

 

Der X-Type war dann auch der erste Jaguar mit Frontantrieb, was mancherorts Kritik hervorrief. Entsprechend wurde die Modellreihe nach acht Jahren eingestellt und hat bis heute keinen Nachfolger erhalten.

 

Der Jaguar XE

 

Mit dem Jaguar XE möchte der Hersteller erneut auf eigentlich fremdem Terrain wildern. Die Abmessungen lassen deutlich erkennen, dass man sich unterhalb der Baureihen Jaguar XF und Jaguar XJ ansiedelt. Dieses Vorhaben soll mit einer Reihe von Neuerungen und Besonderheiten erreicht werden.

 

Da ist beispielsweise das Monocoque aus Aluminium. Es ließe sich auch Leichtbauweise dazu sagen, was angesichts von lediglich 1,4 Tonnen Leergewicht wahrlich aufhorchen lässt. Die Art und Weise, wie der XE konstruiert ist, erinnert ein wenig an den Flugzeugbau.

Jaguar XE
Jaguar XE

Unter der Motorhaube werden ein Zweiliter-Vierzylinder arbeiten, der gleichermaßen sparsames wie sportliches Fahren ermöglicht. Mit anderen Worten lässt sich der Jaguar XE sowohl als „Brot-und-Butter-Modell“ als auch als (Fast-)Sportwagen nutzen. Selbstverständlich sollen die Aggregate gleichermaßen als Diesel wie als Benziner angeboten werden und bis zu 400 PS auf die Straße bringen. Angedacht ist eine Verwendung im XE, aber auch im XF und XJ sowie im Land Rover.

 

Optik mit Anleihen

 

In optischer Hinsicht zeigen sich – nach Ansicht mancher Experten – Ähnlichkeiten mit dem Audi A7. Insbesondere das Heck könnte auch aus Ingolstadt stammen. Ansonsten ist der markentypische Luxus im Innenraum zu erwarten.

 

Marktstart ist vermutlich Mitte 2015.