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Kia Sportspace: Studie mit Kult-Potenzial

Mehr als nur praktisch: die Studie Kia Sportspace beweist das ästhetische Gespür des koreanischen Herstellers.
Kia Sportspace

Februar 2015, © autohaus24

Schade, dass der Kia Sportspace bislang „nur“ eine Studie ist. Mit dem Kombi widerlegen die Koreaner ihr bisheriges Image, reine Zweckautos zu bauen und erfreuen durch einen echten Hingucker mit Wow-Faktor.

 

Die Modellpalette von Kia

 

Während Kia hierzulande eher ein Nischendasein fristet, ist das Unternehmen (gemeinsam mit Hyundai) weltweit die Nummer vier unter den Automobilherstellern. In den 1970er Jahren baute Kia unter dem Namen Asia Motors in Lizenz die Modelle von Fiat oder auch Peugeot.

 

Mittlerweile umfasst die Modellpalette auch hierzulande die gesamte Bandbreite von Kleinstwagen wie dem Picanto über die Kompaktklasse vertreten durch den cee´d bis hin zu SUV wie den Sorento oder auch Minivans wie den Soul.

 

Der neue Kia Sportspace

 

Ein Modell wie den Sportspace haben die Koreaner jedoch noch nicht in ihrem Sortiment. Das elegante Kombi bezaubert bereits im Vorfeld des Genfer Automobilsalons 2015 die Autopresse und lässt Einiges für die Zukunft hoffen.

 

Da ist zunächst einmal die Größe von beachtlichen 4,86 Metern Länge bei einer Breite von 1,87 Metern, die so gar nicht in das doch recht pragmatische Portfolio zu passen scheint. Da ist aber vor allem die Gestaltung, die manche Kritiker eher an ein italienisches Auto denken lassen. Überhaupt zeigt der Kia Sportspace viele europäische Gene und entstand im Frankfurter Designzentrum des Konzerns.

 

Interieur mit drei Bildschirmen

 

Im Innenraum verwöhnt der Kia Sportspace mit einer angenehmen Klarheit und wertigem Interieur. Gleich drei Bildschirme wurden untergebracht – einer zur Kontrolle der Instrumente, einer für die Multimedia-Funktionen und der Dritte anstelle eines Rückspiegels.

 

Zudem wird viel mit hellen Stoffen, satiniertem Aluminium und mattem Leder gearbeitet – gerne auch in Handarbeit.

 

Im Kofferraum wurden Stahlkugeln in den Boden eingelassen. Das sorgt dafür, dass auch schwere Gepäckstücke mühelos durch den Stauraum rollen. Sobald die Zündung eingeschaltet wird, verschwinden die Stahlkugeln im Boden, wodurch ein späteres Verrutschen ausgeschlossen wird.

 

Ob dieser Traumwagen jemals in Serie erscheint? Die Antwort dürfte- wie so oft – ein „Jein“ sein. Man darf aber jetzt schon auf die Kombiversion des Optima gespannt sein, die vermutlich einige Elemente übernimmt.