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Land Rover Defender: Abschied nach 68 Jahren

Nach 68 Jahren eingestellt: der Land Rover Defender erscheint noch einmal in einer limitierten Final Edition.
Land Rover Defender erscheint noch einmal in einer limitierten Final Edition.

Januar 2015, © autohaus24

Er war und ist der Klassiker unter den Geländewagen. Die Rede ist vom Land Rover Defender, dem Ur-Land Rover, der nach sage und schreibe 68 Jahren in Rente geschickt wird. Zum Abschluss präsentiert der Hersteller noch einmal drei Sondermodelle.

 

Geschichte des Land Rover Defender

 

Es war im Jahr 1948 als erstmals der Original „Landy“ vom Band lief. In den ersten Jahren setzte man noch auf das Chassis des US-amerikanischen Jeeps und wollte das Militärfahrzeug für die Landwirtschaft umrüsten. Aus dieser Zeit resultiert auch der Name „Land Rover", also ein Rover für landwirtschaftliche Einsätze.

 

Bereits bei der Premiere im Rahmen der Amsterdam Motor Show 1948 erwies sich die Serie I als Riesenerfolg. Das Modell wurde seit den 1950er Jahren auch an anderen Standorten außerhalb des Vereinigten Königreichs gefertigt.

 

Bis zur Benennung als Land Rover Defender dauerte es bis 1990. Der Grund war die Einführung des Discovery, der die Produktpalette erweiterte.


Produktionsstopp und Sondermodelle

 

Das Aus für den Land Rover Defender resultiert aus den EU-Richtlinien für den Fußgängerschutz. Die Form des „Landys“ passt offensichtlich nicht mehr in die heutige Zeit. Als krönenden Abschluss präsentiert das Unternehmen noch einmal drei Sondereditionen, die jeweils streng limitiert sind.

 

Besonders selten ist die Autobiography Edition mit 180 Modellen, gefolgt von der Adventure Edition mit 2.277 Modellen und der Heritage Edition mit 2.653 Exemplaren. Zu haben sein werden die einzelnen Editionen ab April (Autobiography) bzw. August.

 

Besondere Ausstattung

 

Wie es sich für Sondermodelle gehört, wird auch hier nicht an Extras gespart. Die Autobiography Edition erfreut beispielsweise durch eine zweifarbige Lackierung mit viel Schwarz und eine Lederausstattung „Windsor“. Unter der Motorhaube arbeiten 150 anstelle der sonst nur 122 Pferdestärken und das maximale Drehmoment wurde auf 400 Nm erhöht. Im Logo folgt dann der Hinweis, dass es sich um einen der letzten Land Rover Defender handelt.

 

Die Heritage Edition präsentiert sich dann eher klassisch und erinnert ein wenig an den ersten Defender und als Adventure Edition zeigt der Hersteller noch einmal die hohe Offroad-Tauglichkeit des Modells. Danach ist Schluss und die Legende lässt sich fortan nur noch als Gebrauchter erwerben.