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Leasing oder Finanzierung: Was sich für ein neues Auto lohnt

Einen neuen Wagen mittels Leasing oder Finanzierung kaufen. Wo könnten Leasing-Fallen lauern?
Einen neuen Wagen mittels Leasing oder Finanzierung kaufen. Wo könnten Leasing-Fallen lauern?

Oktober 2015, © autohaus24

Viele angehende Autobesitzer haben nicht ausreichend finanzielle Mittel, um den Neupreis eines Fahrzeugs bezahlen zu können. Heutzutage können Privatleute jedoch auch mit kleineren Budgets an ein neues Fahrzeug kommen. Als Alternative zum Barkauf bietet sich das Leasing oder eine Finanzierung an. Die beiden Modelle unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich des abzuschließenden Vertrags, der Konditionen und den Besitzrechten für das Fahrzeug. Welches Modell sich lohnt, hängt vom jeweiligen Auto und den persönlichen Vorlieben des Interessenten ab. So macht es für angehende Fahrzeugbesitzer durchaus Sinn, genau zu überlegen, ob eine Finanzierung oder doch eher Leasing für den neuen Wagen sinnvoll wäre.

 

Finanzierung: Neuwagen mittels Kredit kaufen

 

Der wesentliche Vorteil der Finanzierung ist, dass ein Wagen sofort nach Vertragsabschluss in das Eigentum des Kreditnehmers übergeht. Auch nach dem vollständigen Ausgleich des Darlehens bleibt der Kreditnehmer der Besitzer und Eigentümer des Fahrzeugs. Der Wagen dient dem Darlehensgeber aber als Sicherheit, falls der Kreditnehmer das Darlehen nicht ausgleichen kann. Da bei einer Finanzierung keine Rücknahmepflicht besteht, kann der Kreditnehmer den Wagen auch nicht an den Autokäufer zurückgegeben. Die Finanzierung durch einen Autokredit kommt für alle Arten von Fahrzeugen in Frage. Ob es sich um einen alten Gebrauchtwagen oder einen modernen Neuwagen handelt, ist völlig unerheblich. Die Laufzeiten für Kfz-Kredite richten sich nach den Konditionen des jeweiligen Kreditinstituts. Da diese sehr unterschiedlich ausfallen können, lohnt es sich immer, die Kreditangebote genau zu vergleichen.

 

Leasing des Neuwagens: Mieten statt kaufen

 

Bei einem Leasing bleibt der Leasinggeber, in der Regel der Autoverkäufer, Eigentümer des Fahrzeugs. Der Leasingnehmer wird lediglich für einen festgelegten Zeitraum Besitzer des Wagens und kann das Fahrzeug für den Eigengebrauch einsetzen. Nach Laufzeitende geht der Wagen wieder in den Besitz des Eigentümers über. Leasingverträge lassen sich in der Regel über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren abschließen und sind nicht vorzeitig kündbar. Lediglich Neuwagen und sehr junge Gebrauchtwagen lassen sich leasen. Ein wesentliches Argument für das Leasing sind die kleinen monatlichen Raten, die wesentlich geringer ausfallen als jene von Autokrediten. Ebenfalls lohnt sich das Leasing für Fahrer die eigentlich keinen eigenen Wagen im permanenten Besitz benötigen und nur für kurze Zeit ein Fahrzeug brauchen. Weiterer Vorteil: Wer Fahrzeuge least, kann fortlaufend neue Wagenmodelle ausprobieren. Zu beachten ist jedoch, dass der Leasingnehmer zumeist für anfallende Wartungs- und Instandhaltungskosten aufkommen muss. Versäumt er dies, können am Ende des Leasingvertrags zusätzliche Kosten anfallen, die umgerechnet auf die monatlichen Raten höher ausfallen, als die einer Finanzierung.