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Maserati Ghibli: optimierter Traumwagen

Behutsam verfeinert: der Maserati Ghibli erhält nach zwei Jahren ein erstes Facelift. Das äußere Erscheinungsbild ändert sich dabei jedoch nicht.
Behutsam verfeinert: der Maserati Ghibli erhält nach zwei Jahren ein erstes Facelift. Das äußere Erscheinungsbild ändert sich dabei jedoch nicht.

Juni 2015, © autohaus24

Es gehört schon eine gehörige Portion Selbstbewusstsein dazu, ein Facelift ohne optische Überarbeitungen zu präsentieren. Auf der anderen Seite unterstreicht dies die gestalterische Perfektion, die der Maserati Ghibli bereits erreicht hat.

 

Drei Generationen Ghibli

 

Der Name Maserati Ghibli elektrisiert bereits seit den 1960er Jahren die Fans sportlicher Fahrzeuge. Zwischen 1966 und 1973 hatte das Modell seinen ersten Auftritt und wurde seinerzeit vom späteren Golf-„Erfinder“ Giorgio Giugiaro entworfen. Das Modell gilt als regelrechte Ikone und wurde unter anderem von Sammy Davis Jr., Jean-Paul Belmondo oder auch Peter Sellers gefahren.

 

Ghibli II war dann ein Biturbo aus den 1990er Jahren, der mit noch nicht einmal 2.200 Exemplaren eine echte Rarität darstellte. 1997 wurde die Baureihe dann eingestellt.

 

Mit dem dritten Ghibli präsentiert die Dreizackmarke einen Viertürer als Stufenhecklimousine. Erstmals wurde in dieses Modell ein Dieselmotor eingebaut und zudem handelt es sich weniger um einen Sportwagen als um ein Fahrzeug aus der oberen Mittelklasse.

 

Der aktuelle Ghibli

 

Mit dem aktuellen Ghibli möchten die Italiener vor allem im Firmenwagen-Segment punkten. Entsprechend misst sich die Schönheit mit seinen beiden Benzin- und dem Dieselmotor in erster Linie mit der BMW 5er Reihe, dem Audi A6 oder auch der E-Klasse von Mercedes-Benz.

 

Geboten wird ein Leistungsspektrum zwischen 275 und 410 PS, wobei die Kraft sowohl über einen Hinterrad- als auch einen alternativen Allradantrieb übertragen wird.

 

Das „Facelift“ 2015

 

Von einem „Facelift“ zu sprechen, ist in der Tat etwas irreführend. Schließlich verändert Maserati an seinem Ghibli lediglich die „inneren Werte“. So werden die Aggregate dank einer Start-Stopp-Funktion (Benziner) deutlich sparsamer. Zudem erfüllen alle Motoren fortan die Euro 6- Norm, was beim Diesel mit Hilfe einer AdBlue-Harnstoffeinspritzung verwirklicht wird.

 

Ebenfalls neu im Ghibli sind der elektrisch steuerbare Kofferraumdeckel, die Spracherkennung und der Toter-Winkel-Assistent.

 

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