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Mazda MX-5: Frischzellenkur für die Roadsterlegende

Der Mazda MX-5 wird runderneuert. Der japanische Hersteller geht dabei bewusst ganz behutsam vor.
Mazda MX-5

Februar 2015, © autohaus24

Legendenstatus genießt der Mazda MX-5 bereits seit seinem Debüt Ende der 1980er Jahre. Mit der mittlerweile vierten Generation präsentieren die Japaner eine reine Fahr- und Spaßmaschine ohne überflüssige Schnörkel.

 

Legende Mazda MX-5

 

Es war Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre als der Mazda MX-5 die totgesagte Klasse der Roadster wiederbelebte. In einem Bereich, in dem zuvor lediglich Alfa Romeo Spider und BMW Z1 existierten, traf der offenen Zweisitzer genau den Puls der Zeit.

 

Bis September 2014 wurden 945.000 Exemplare des sportlichen Japaners verkauft und so wird es nicht mehr lange dauern, bis auch die Millionenmarke fällt: Branchenrekord.

 

Besonders beliebt ist der MX-5 aufgrund seines sportlichen Hinterradantriebs und des Front-Mittelmotors. Zwei Aspekte, die für jede Menge Fahrspaß stehen.

 

Die vierte Generation

 

Nachdem die ersten beiden Generationen den Grundstein zum globalen Siegeszug setzten, überdauerte Generation drei von 2005 bis heute. In dieser Zeit erhielt der Roadster allerdings gleich zwei umfangreiche Facelifts und wurde zudem in punkto Ausstattung merklich aufgewertet.

 

Im Rahmen des Pariser Autosalons im Oktober 2014 fuhr dann erstmals der neue MX-5 vor und zeigt sich angenehm abgespeckt und puristisch. Mit einer Länge von 3,92 Metern und einem Leergewicht von nur 1.030 Kilogramm wurde gegenüber dem Vorgänger noch einmal eingespart. Zugunsten des Fahrspaßes.

 

Deutliche Kehrtwende

 

Diejenigen, die den neuen Mazda MX-5 bereits fahren durften, sprechen enthusiastisch von enormen Unterschieden zum Vorgänger. Da ist zum einen das Design, das ein wenig an die glorreichen Jaguar-Roadster der 1960er Jahre erinnert. Da ist aber auch eine Ausstattung, die genau das richtige Maß findet.

 

Das Stoffverdeck lässt sich fortan nur noch per Hand öffnen und auch den Sitzen wurde die Elektronik wieder entzogen. Der Grund: Gewichtseinsparung. Der Innenraum war noch nie so eng, die Sitze sind um 20 Millimeter tiefer gelegt und zudem 15 Millimeter näher zusammengerückt.

 

Unter der Motorhaube arbeiten 131 PS aus einem 1,5 Liter-Direkteinspritzer mit vier Zylindern. Das ist nicht üppig, angesichts des Gewichts und der „Directness“ jedoch völlig ausreichend.