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Neuer Mini: mehr Maxi für das Trendmobil

April 2014, © autohaus24

In der Automobilwelt ist der neue Mini stets ein Aufreger. Schließlich löst kaum ein anderes Modell so viel (meist positive) Emotionen aus, wie der kleine Ex-Brite.


Geschichte des Mini

Der neue Mini 2014.
Mini

Die Zeiten, in denen der Mini ein richtiger Kleinwagen britischer Provenienz war, sind nun schon lange vorbei. Seit 2001 werden die Fahrzeuge unter der Ägide von BMW hergestellt und gelten als „neuer Mini“.

 

Die Geschichte begann jedoch schon 1959 und bis 2000 wurde der Ur-Mini abwechselnd von Austin, Morris, BMC, British Leyland und Rover hergestellt. In den Abmessungen ist der Mini seither kontinuierlich gewachsen und wildert mittlerweile fast schon im Revier der Kompaktwagen.

 

Das zeigt sich besonders mit der unlängst vorgestellten dritten Generation des Kultmobils.

 

Ein neuer Mini für das Jahr 2014

Der Mini bietet nun mehr Stauraum.
Mini

Seine Premiere feierte der neue Mini im Rahmen der L.A. Auto Show im November 2013. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeigte sich, dass der Hersteller weiterhin auf das Maxiformat setzt. Mittlerweile werden mindestens stolze 3,82 Meter erreicht, womit der Mini gegenüber der zweiten Generation noch einmal um satte zehn Zentimeter gewachsen ist. In der Breite und der Höhe fällt das Wachstum mit vier Zentimetern bzw. sieben Millimetern etwas moderater aus.

 

Ziel des Wachstums ist natürlich ein größeres Platzangebot, was sich beim Kofferraum in nunmehr 211 Litern Ladevolumen zeigt, das durch einen variablen Laderaumboden noch vergrößert werden kann.


Design weitgehend beibehalten

Optisch wurde der neue Mini nur leicht verändert.
Mini

Ein neuer Mini bedeutet jedoch nicht, dass das charakteristische Erscheinungsbild verändert wurde. Optisch hat der Kleinwagen lediglich etwas Feinschliff erhalten – wenn man von den größeren Rückleuchten und der Zugabe von jeder Menge Chrom absieht.

 

Entscheidendes spielt sich eher unter der Motorhaube ab. Zu nennen sind ein Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,5 Liter und ein Vierzylinder-Benziner, der ebenfalls mit einen Turbo aufgeladen wird und seine Kraft aus zwei Litern Hubraum schöpft. Des Weiteren ist auch ein 1,5-Liter-Dreizylinder im Angebot. Die Kraftübertragung erfolgt beim neuen Mini wahlweise über eine Sechsgang-Automatik oder ein Schaltgetriebe.

 

Zuguterletzt hat der Innenraum mit einem LED-Ring eine Aufwertung erhalten, der mancherorts bereits als Festtagsbeleuchtung bezeichnet wurde und gemeinsam mit gelungenen Grafiksymbolen ein gewisses Augenzwinkern zum Ausdruck bringt. Der kleine Flitzer ist auch im Mini-Konfigurator zu finden.