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Nissan Sway Concept: neuer Pixo oder Micra?

Eckig und kantig: der Nissan Sway Concept könnten den neuen Pixo vorwegnehmen.
Nissan Sway Concept

März 2015, © autohaus24

Sieht so der neue Nissan Pixo aus? Oder der neue Micra? Eventuell, wenngleich der Name Sway Concept zunächst einmal etwas anderes vermuten lässt. Auffällig ist die hohe Schnittigkeit des Concept-Cars.

 

Der Nissan Pixo

 

Die Geschichte des Nissan Pixo ist schnell erzählt. 2009 wurde der Kleinwagen erstmals auf dem deutschen Markt vorgestellt, 2013 endete die Produktion bereits wieder. Dazwischen handelte es sich um einen ungemein preisgünstigen Kleinstwagen, der mit dem Suzuki Alto identisch war.

 

Bei einem Gewicht von unter einer Tonne brachte es der Pixo immerhin auf ein Ladevolumen von bis zu 367 Litern. Ein interessantes Detail bestand darin, dass das Fahrzeug in der Serienversion lediglich in roter Lackierung geliefert wurde und andere Farben einen Aufpreis kosteten. Immerhin fanden sich einige Extras wie Servolenkung, ABS und Bremsassistent in der Standardausstattung.

 

Nissan Sway Concept

 

Im Rahmen des aktuellen Genfer Automobilsalons, zeigt Nissan sein Sway Concept. Experten vermuten in diesem Zusammenhang bereits die Vorwegnahme einer neuen Pixo-Generation, wenngleich der Name keinen solchen Rückschluss zulässt. Alternativ könnte aus dem Sway Concept auch eine neue Micra-Variante werden.

 

Fakt ist, dass der Sway eher dem Kleinwagen-Segment zugeordnet wird, womit ein neuer Pixo ein Upgrade erhalten würde. Zu Buche schlägt eine Länge von vier Metern bei 1,78 Metern Breite und einer Höhe von 1,38 Meter. Die Gestaltung ist futuristisch und überrascht mit jeder Menge Ecken und Kanten. Fast fühlt man sich an einen Sportwagen erinnert, der eine große Dynamik ausstrahlt.

 

Im Einzelnen sind der Kühlergrill in Form eines „V“, die verdeckte C-Säule sowie die LED-Scheinwerfer im so genannten „Bumerang-„Design zu erwähnen.

 

Hochwertige Innenausstattung

 

In der Innenausstattung präsentiert sich zumindest das Sway Concept hochwertig. Wildleder ist ebenso Werkstoff wie viele Lackelemente, die die Außenfarbe aufgreifen. In der Mittelkonsole findet sich ein Tablet-Display, ansonsten hat man an Funktionen gespart und zeigt sich minimalistisch.

 

Auffällig sind die gegenläufig angeschlagenen Türen, die allerdings kaum in einer Serienversion Einzug halten dürften. Das könnte bei der Frontscheibe, die bis in den Heckbereich gezogen wurde, schon anders aussehen.