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Opel Adam Rocks: über Stock und Steine

Februar 2014, © autohaus24

Dass Kleinwagen heutzutage gerne wie kleine Geländewagen aussehen, ist spätestens seit den Erfolgsgeschichten von VW Cross Up und Fiat Panda 4×4 bekannt. Der Opel Adam Rocks schlägt in dieselbe Kerbe, bringt allerdings auch Einiges an Innovationskraft ein.

 

Der Opel Adam

Crossover-Version: So soll der Adam Rocks aussehen.
Opel Adam

Mit dem Opel Adam kehrt der Rüsselsheimer Hersteller zumindest in der Namensgebung zu seinen Wurzeln zurück. Der Kleinstwagen kam 2012 auf den Markt und stellt einen Tribut an Firmengründer Adam Opel dar, der im Erscheinungsjahr 175 geworden wäre. Gleichzeitig feierte Opel mit dem Winzling sein 150. Firmenjubiläum.

 

Bereits schnell wurde klar, dass der Opel Adam kein reines „Brot-und-Butter-Modell“ sein würde. Pfiffige Ideen wie verschiedene Dachhimmel oder ein besonders gestaltetes Armaturenbrett lassen vielmehr an einen der neuartigen „Lifestyle“-Flitzer denken.

 

Das unterstreicht auch der parallel zum Erscheinen ins Leben gerufene Adam Cup, mit dem die kleinen Kraftprotze einen eigenen Markenpokal erhalten haben und ihre Rennsporttauglichkeit beweisen.

 

Der neue Adam Rocks

 

Der Adam Rocks packt auf lediglich 3,70 Meter einen Hauch von Gelände. Entsprechend hat der Hersteller das Fahrwerk um 15 Millimeter angehoben und arbeitet zudem mit Kunststoff-Verbreiterungen und neuer Beplankung. Wohlgemerkt: ein echter Geländewagen entsteht deshalb noch nicht und auch auf einen Allradantrieb wird der Hersteller verzichten. Angesichts der großen Erfolge anderer Cross-Modelle erscheint der Schritt jedoch durchaus nachvollziehbar.

 

Serienversion ab Ende 2014

Noch vor Ende des Jahres soll der pfiffige Crossover auf den Markt kommen.
Opel Adam

Böse Zungen könnten behaupten, dass der Adam Rocks ein Rettungsanker werden soll. Schließlich war die Produktion – Berichten zufolge – erst Ende 2013 aufgrund nachlassende Nachfrage gedrosselt worden. Da kommt der Adam Rocks gerade richtig und peppt die Kleinstwagen-Palette noch einmal auf.

 

Erreicht wird das auch durch 18-Zöller mit Zierclips, einer um vier Zentimeter verbreiterten Spur und einem mitdenkenden Faltdach. Das Dach funktioniert mit einer vorinstallierten Wetter-App und zieht sich bei auftauchendem Regen automatisch zu. Angesichts der schicken Nappaleder-Bezüge, Lederlenkrad und ebensolchem Schaltknauf eine sinnvolle Neuerung.

 

Abgerundet wird das attraktive Angebot des Adam Rocks durch die bereits bekannten Individualisierungsmöglichkeiten. Allein zwölf Lack- und drei Dachfarben können mit vier Ausstattungslinien und 30 verschiedenen Felgen im wahrsten Sinne des Wortes „kunterbunt“ kombiniert werden.

 

Auf den Markt und in die Opel-Konfiguratoren kommt der Adam Rocks voraussichtlich Ende dieses Jahres.

 

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