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Opel Adam S: kleines Sportgerät

Jetzt auch in sportlich: der Opel Adam S bringt jede Menge Power auf den Asphalt.
Jetzt auch in sportlich: der Opel Adam S bringt jede Menge Power auf den Asphalt.

Januar 2015, © autohaus24

Es ist fast schon ein Kunststück, im Kontext des neuen Opel Adam S nicht den viel strapazierten Begriff der „Rennsemmel“ aufzuwärmen. Passen würde es, denn auch hier treffen geballte Motorleistung und minimale Abmessungen aufeinander.

 

Der Opel Adam

 

Der Opel Adam ist unbestritten das kleinste Modell des Rüsselsheimer Herstellers. Sein Debüt feierte der Winzling anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums im Jahr 2012 und deckt seither das so genannte „Lifestyle-Segment“ ab.

 

Die Basis bildet der Opel Corsa, dessen Plattform noch einmal verkürzt wurde. So schlagen gerade einmal 3,70 Meter zu Buche, die lediglich Platz für einen Dreitürer lassen. Alternativ lässt sich der Opel Adam allerdings auch in einer Cabriolet-Version ordern.

 

Stilprägend ist die umfassende Ausstattung. Allein der Dachhimmel mit seinen vielen Varianten stellt eine Besonderheit dar und auch die Interfaces zum Smartphone sind in diesem Segment keineswegs alltäglich. Wer sich für die „Glam-Variante“ entscheidet, darf sich sogar auf ein Panorama-Glasdach und eine Klimaautomatik freuen.

 

Der Opel Adam S

 

Während die Motorisierung im Opel Adam bislang den Leistungsbereich zwischen 70 und 100 PS aus 1,2 und 1,4 Liter-Corsamotoren widerspiegelt, geht der Adam S einen Schritt weiter. 150 PS werden aus einem 1,4 Liter Turbo gezogen, der das maximale Drehmoment auf 220 Nm schraubt. Erfreulich ist dieser Wert vor allem angesichts des geringen Leergewichts von runden 1,2 Tonnen.

 

In punkto Beschleunigung schlagen somit 8,5 Sekunden bis Tempo 100 km/h zu Buche und auf dem Tacho ist erst bei 210 km/h Schluss.

 

Sportliche Ausstattung

 

Dem Motor werden eine Fülle an sportlichen Ausstattungs-Details zu Seite gestellt. Da sind beispielsweise die Recaro-Sitze, die erst richtiges Sportwagen-Feeling aufkommen lassen. Oder der Dachspoiler. Oder auch das Sechsgang-Getriebe, das ein wenig an ein OPC-Modell denken lässt. Apropos OPC: die Bremsen stammen vom Corsa OPC und greifen besonders bissig in die 18-Zoll-Reifen.

 

Eine Besonderheit ist abschaltbare ESP. Vor allem sportlich ambitionierte Fahrer werden sich hieran erfreuen und gut gelaunt in die Sportpedale treten und am Lederlenkrad drehen.