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Opel Astra K: neuer Anlauf für den Golf-Konkurrenten

Deutlich aufgeräumter: der Opel Astra geht in eine neue Modellgeneration
Opel Astra K

Dezember 2014, © autohaus24

Er gilt als der Golf-Konkurrent schlechthin und landete in der Zulassungsstatistik lange Zeit stets auf dem zweiten Platz. Mit der neuen Generation soll der Opel Astra wieder an frühere Erfolge anknüpfen und im Kompakt-Segment Marktanteile zurückerobern.

 

Klassiker Opel Astra

 

Die Geschichte des Opel Astra beginnt genau genommen bereits mit dem Opel Kadett. Das Modell existierte unter diesem Namen schon in Vorkriegszeiten und wurde dann zwischen 1962 und 1993 in verschiedenen Generationen gebaut. Schon seinerzeit galten der VW Käfer, später der VW Golf als Hauptkonkurrenten.

 

Mit der Einführung des Opel Astra wurde bewusst der Traditionslinie gefolgt. Das ist auch an dem „F“ in der Modellbezeichnung erkennbar, das auf die Kadett A bis E folgt. Der aktuelle Astra J erschien 2009 und gilt mittlerweile als in die Jahre gekommen. Höchste Zeit also, um einen frischen Wind aus Rüsselsheim wehen zu lassen.

 

Der Opel Astra K

 

Die Fehler aus der Vergangenheit vermeiden – so ließe sich das Motto für den neuen Opel Astra beschreiben. In der Tat wurden zuvor der geringe Platz im Innenraum, das hohe Gewicht und er vergleichsweise hohe Verbrauch negativ erwähnt.

 

Indem die bisherige Delta-2-Plattform verabschiedet wurde, setzt Opel ein deutliches Zeichen. Der neue Astra basiert stattdessen auf einer D2XX-Plattform, die auch dem Buick Verano zugute kommt. Für die Zukunft sollen auch die Chevrolet Cruze und Equinox auf diese Weise hergestellt werden. Die Folge: 100 Kilogramm Gewichtsverlust und deutlich mehr Platz im Innenraum, womit bereits zwei bestehende Probleme gelöst wären.

 

Mehr Dynamik erwünscht

 

Des Weiteren soll der kompakte Dauerbrenner nicht nur effizienter, sondern auch dynamischer arbeiten. Zu diesem Zweck setzen die Konstrukteure auf eine Achtstufenautomatik, haben jedoch noch keine Details über die Motoren bekannt gegeben.

 

Stattdessen ist aber schon bekannt, dass das Cockpit merklich aufgeräumter und reduzierter daherkommt. Ein neuer Touchscreen ersetzt eine Vielzahl der Schalter und Knöpfe und bewirkt eine optische Aufwertung. Das wird auch durch die Schwingung der Dachlinie und die dynamische Linienführung unterstrichen.

 

Debüt soll die IAA 2015 sein, Marktstart ebenfalls schon im kommenden Jahr.