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Panda Cross: Geländewagen für den Asphalt

März 2014, © autohaus24

Im Sinne des Wortes bedeutet „cross“ unter anderem soviel wie „quer“ oder „durchqueren“. In der Automobilwelt deuten Modelle wie der Fiat Panda Cross ihre Tauglichkeit als Geländewagen allerdings meist nur an.

 

Dauerbrenner Fiat Panda

Rustikale Optik und intelligenter Allradantrieb beim Panda Cross.
Rustikale Optik und intelligenter Allradantrieb beim Panda Cross.

Der vielzitierte Satz vom Auto, das läuft und läuft und läuft, ließe sich auch auf den Fiat Panda anwenden. Der italienische Winzling wurde einst „Haushaltsgerät auf Rädern“ genannt und verkaufte sich seit 1980 millionenfach. Nachdem die erste Generation bis 2003 nahezu unverändert und unverkennbar eckig angeboten wurde, folgte der Nuovo Panda und schließlich – seit 2012 – die nunmehr dritte Generation und zählt nach wie vor zu den günstigsten Neuwagen.

 

Erneut handelt es sich um ein vorrangig praktisches Modell, dass jedoch durch den Fiat Panda Cross ein wenig „Lifestyle“ eingehaucht bekommt. Mit anderen Worten: der Panda wird zum Trendmobil.

 

Der Panda Cross

 

Mit dem Panda Cross schlagen die Italiener in dieselbe Kerbe wie zuvor schon Volkswagen und Co. mit ihren „Cross-„Modellen. Auch hier wurde nicht an Verblendungen und Leisten gespart, damit der Kleinstwagen wie ein echtes Geländemodell rüberkommt. Konkret wurde dem Panda Cross beispielsweise ein gelochter Unterfahrschutz verpasst und auch die rot gestalteten Ösen für ein Abschleppseil unterstreichen den eigenständigen Charakter.

 

Immerhin baut der Hersteller einen echten Allradantrieb in seinen Panda Cross und spendiert dem kleinen Flitzer zudem ein so genanntes Terrain-Control-System. Dank eines Hebels in der Mittelkonsole kann die Verteilung des Drehmoments geregelt werden und auf Wunsch kommen hier ein elektronisches Sperrdifferenzial oder Unterstützung für große Gefälle zum Einsatz. Im Ergebnis bietet der Panda Cross Böschungswinkel von 24 Grad vorne und 33 Grad hinten – immerhin.

 

Motorseitig wurde ebenfalls geschraubt, sodass im Gelände jeweils fünf PS mehr zur Verfügung stehen. Gefahren wird wahlweise mit einem Turbodiesel oder einem Benziner – ebenfalls mit Turboaufladung.

 

Edle Ausstattung

 

Im Innenraum präsentiert sich der Offroad-Fiat dann wieder urban. Stoff-Leder-Sitze, ein Schalthebel aus Leder und das obligatorische Leder-Lenkrad unterstreichen ebenso den hohen Anspruch wie die Klimaautomatik, die beheizte Windschutzscheibe und der Notbremsassistent für Fahrten in der Innenstadt.

 

In die Fiat-Konfiguratoren kommt der Panda Cross ab Spätsommer. Einen Vorgeschmack liefern die Italiener jedoch schon im Rahmen des Genfer Automobilsalons 2014.