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Porsche Cayman GT4: der Spitzensportler

Dem neuen Porsche Cayman GT4 werden einige Gene des 911ers eingepflanzt. Ein echtes Topmodell.
Porsche Cayman GT4

Februar 2015, © autohaus24

Vergleiche zwischen dem Porsche Cayman und dem Porsche 911 fielen meist zugunsten des Klassikers aus. Mit dem Cayman GT4 nähert sich das vermeintliche Einstiegsmodell jedoch deutlich an den großen Bruder an.

 

Geschichte des Porsche Cayman

 

Sein Debüt erlebte der Cayman aus dem Hause Porsche im Jahr 2005. Seinerzeit wurde ein preiswerter Einstieg in die Sportwagenmarke geschaffen, der im Boxster sein offenes Pendant fand. Bald erschienen mit dem Cayman S und dem Cayman R auch „schärfere“ Versionen, die jedoch in der ersten Generation maximal 330 PS auf die Straße brachten.

 

In der aktuellen, zweiten Modellgeneration (seit 2013) wurden dem Cayman etwas mehr Leistung bei gleichzeitig verringertem Gewicht eingepflanzt. Kennzeichnend ist der größere Radstand von nunmehr 2,48 Meter bei einer Gesamtlänge von 4,38 Meter.

 

Der Porsche Cayman GT4

 

Bereits die Namensgebung hat es in sich. Bislang wurden die GT-Versionen mit Nummerierung lediglich dem Porsche 911 verliehen. Nach dem 911 GT3 folgt nun der Cayman GT4 und ist natürlich das Spitzenmodell der Baureihe.

 

Ein großer Unterschied liegt im Schaltgetriebe des Cayman GT4. Dieses „mehr“ an Fahrspaß könnte in Zukunft ein gewichtiges Argument zugunsten des kleinen Bruders darstellen. Einige Elemente, wie die Kurbelwelle, wurden dann auch aus dem 911er übernommen und mit einem 3,8 Liter-Motor und 385 PS liegt man nur einen Hauch unterhalb des Klassikers.

 

Echter Sportwagen

 

In punkto Sonderausstattung offenbart der Cayman GT4 seine Ausrichtung. Schalensitze, Keramikbremsen, Überrollkäfig oder Sechspunkt-Gurte unterstreichen, dass dieses Modell neben der Straße auch auf den Rennstrecken zu Hause sein wird. Angesichts einer Beschleunigung von 4,4 Sekunden auf 100 km/h und 295 km/h Spitze nimmt das nicht Wunder und für die Nordschleife des Nürburgrings wurden – nach Angaben des Herstellers – gerade einmal 7:40 Minuten benötigt.

 

Erreicht werden diese Werte unter anderem durch eine Tieferlegung um 30 Millimeter, eine neue Bremsanlage und ein fein abgestimmtes Fahrwerk. Hinzu kommt ein mächtiger Heckspoiler, der die Aerodynamik verbessert.

 

Der Porsche Cayman GT4 wird im Rahmen des Genfer Automobilsalons debütieren, ist aber schon jetzt bestellbar.