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Porsche Macan: der kleine Bruder ist da

Dezember 2013, © autohaus24

Nur, damit keine Missverständnisse aufkommen: von „klein“ kann auch beim Porsche Macan nicht die Rede sein. Dennoch handelt es sich bei dem SUV um die konsequente Erweiterung der Produktpalette unterhalb des Porsche Cayenne.

 

Der Porsche Macan

Der Porsche Macan bei der LA-Autoshow 2013.
Der Porsche Macan bei der LA-Autoshow 2013.

Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde der Porsche Macan im November 2013. Nun folgte die Pressepräsentation, bevor das SUV im Frühjahr 2014 in den Autohandel rollt. Kennzeichnend ist die komplette Herstellung inklusive Montage im Porschewerk Leipzig. Dabei bedient sich der Hersteller derselben Plattform wie der Audi Q5 und wird entsprechend auch diesem Modell (firmenintern) Konkurrenz machen.

 

Gegenüber dem bereits etablierten SUV Porsche Cayenne stellt der Macan ein etwas kleineres Modell dar. Angesichts einer Länge zwischen 4,68 Meter und 4,70 Meter bei 1,92 Metern Breite und 1,62 Meter Höhe lässt sich allerdings durchaus von einem ernst zu nehmenden Geländewagen sprechen.

 

Der Name „Macan“ ist ebenfalls ein echtes Statement. Der Begriff stammt aus dem Indonesischen und bedeutet soviel wie Tiger.

 

Verschiedene Sechszylinder zur Auswahl

 

Unter der Motorhaube beschränkt sich der Porsche Macan zunächst auf Sechszylinder. Der Grund sind die Platzverhältnisse, die ein V8-Aggregat nicht zulassen. Die Motoren stammen dabei aus dem Panamera, wurden jedoch ein wenig modifiziert. Die Besonderheit sind die stufenlos einstellbaren Nockenwellen und der umschaltbare Hub. Porsche nennt dieses System „Variocam plus“.

 

Sowohl der Dreiliter- als auch der 3,6 Liter-Benziner und der Dreiliter-Diesel haben SCR-Abgasreinigung und genügen den Euro 6- Normen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und Allradantrieb ist selbstverständlich ebenfalls serienmäßig.

 

Hochwertiger Innenraum

Die Silhouette erinnert an den Bruder Audi Q5.
Die Silhouette erinnert an den Bruder Audi Q5.

Im Innenraum fühlen sich manche Experten an einen Sportwagen erinnert, was vor allem an der niedrigen Sitzposition liegt. Ansonsten dominiert ein aufgeräumter Minimalismus, der sich in nur drei Instrumenten am Armaturenbrett widerspiegelt. Das Lenkrad wirkt ein wenig wie dem Supersportler 918 entlehnt, natürlich hat der Hersteller auch an eine umfangreiche Soundanlage, Sitzheizung, Panoramadach und jede Menge Leder gedacht.

 

Praktisch ist der solide Stauraum, der geboten wird. Wer die Rücksitze umklappt, erhält eine glatte und ebene Ladefläche und Fond- und Kofferraum ergeben zusammenaddiert schon einmal 500 Liter.