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Seat Alhambra: frischer und komfortabler

Umfassendes Facelift: der Seat Alhambra wird in nahezu allen Bereichen optimiert.
Seat Alhambra

April 2015, © autohaus24

Sieht so spanische Gründlichkeit aus? Im Fall des Seat Alhambra betrifft das bevorstehende Facelift nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die Innenausstattung sowie die Motorisierung.

 

Geschichte des Seat Alhambra

 

Die Geschichte des Seat Alhambra ist zugleich die Geschichte des VW Sharan. Beide Modelle sind baugleich und zwischen 1995 und 2006 gesellte sich auch der Ford Galaxy hinzu. Hintergrund war ein Joint-Venture zwischen Ford und Volkswagen, mit dem Ziel, das beide Hersteller auch im Segment der Großraum-Limousinen erfolgreich agieren.

 

Entsprechend handelte es sich bei der ersten Generation um ein Modell, das sowohl Ford- als auch VW- und genuine Seat-DNA in sich trug.

 

Mit der zweiten Generation, die seit 2010 verfügbar ist, orientieren sich die Wolfsburger bzw. Spanier optisch ein wenig am Touareg und nutzen in technischer Hinsicht die Plattform des VW Passat.

 

Facelift 2015

 

Nachdem bereits der Sharan in den Genuss eines Facelifts gekommen ist, folgt nun auch der Seat Alhambra. Wie es sich gehört, wird der Kühlergrill neu gestaltet und mit Querlamellen versehen. Ebenfalls hat der Hersteller neue Felgen und überarbeitete Rücklichter mit LED-Technik eingebaut.

 

Im Innenraum kommt nun das Lenkrad aus dem Seat Leon zum Einsatz, zudem arbeiten die Spanier mit hochwertigeren Materialien. Spannender sind die technischen Neuerungen, die beispielsweise in einem Keyless-Go-System oder einem neuen Infotainment mit Touchscreen und vielen Schnittstellen zu anderen technischen Geräten bestehen.

 

In punkto Sicherheit dürfen sich Interessenten auf eine Multikollisionsbremse, einen Toter-Winkel-Assistenten und einen adaptiven Geschwindigkeitsregler freuen. Adaptiv funktioniert übrigens auch das Fahrwerk, sofern man dieses Extra zur Serienausstattung zubucht.

 

Frische Motorisierung

 

Unter der Motorhaube wird einerseits für mehr Leistung, andererseits für einen geringeren Verbrauch gesorgt. Möglich machen dies der neue TDI mit zwei Litern Hubraum und Leistungsstufen von 115, 150 und 184 PS. Wer lieber mit einem Benziner fährt, kann hier einen Zweiliter-Turbo mit 150 bzw. 220 PS steuern. Allen Aggregaten gemeinsam ist das Genügen der Euro 6-Norm. Zudem lässt sich meist DSG mit der sparsamen „Segelfunktion“ ordern.