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Seat Ibiza Facelift: deutlich mehr Komfort

Wenig sichtbar aber deutlich spürbar: der Seat Ibiza hat ein umfassendes Facelift erhalten
Seat Ibiza

Juni 2015, © autohaus24

Nicht immer macht ein Facelift seinem Namen alle Ehre. Im Fall des Seat Ibiza wurde im Rahmen der Modellpflege zwar eine Menge verändert: das Äußere ist dabei jedoch weitgehend gleich geblieben. Dennoch erscheint der Kleinwagen nun deutlich attraktiver.

 

Der Seat Ibiza

 

Der Seat Ibiza ist eines der wenigen Modelle des Herstellers, das auch schon vor der Übernahme durch VW gebaut wurde. 1984 debütierte der Kleinwagen, seinerzeit auf einem Entwurf Giorgio Giugiaros basierend.

 

Mittlerweile befindet sich der Seat Ibiza in seiner vierten Modellgeneration und basiert – wie schon sein unmittelbarer Vorgänger – auf dem VW Polo. In den Jahren erschienen eine Reihe von Sonder- und Sportmodellen, 2012 wurde das erste Facelift mit veränderter Front und neuen Scheinwerfern präsentiert. Nun folgt eine weitere Überarbeitung, bevor es in die sechste Generation geht.

 

Das Facelift 2015

 

Erstmals gezeigt wurde das Facelift im Rahmen der Barcelona Motor Show. Neu hinzugekommen ist beispielsweise das optionale DCC – ein adaptives Fahrwerk, das unter anderem einen Sportmodus beinhaltet. Damit einhergehend wurde auch ein neue Dreizylinder-TSI-Motor vorgestellt, der bis zu 110 PS auf die Straße bringt und den bisherigen Vierzylinder ersetzt. Tempo 197 km/h und eine Beschleunigung von weniger als zehn Sekunden sorgen dabei fast schon für Rennsemmel-Feeling.

 

Im Außenbereich hat sich der spanische Hersteller derweil zurückgehalten und lediglich die Scheinwerfer ein wenig überarbeitet und mit LED-Tagfahrlicht versehen. Zudem lassen sich einige neue 16- und 17-Zoll-Felgen ordern.

 

Komfort-Offensive

 

Augenfällig ist dann der gestiegene Komfort im Innenraum. Exemplarisch seien an dieser Stelle der Müdigkeitswarner, die Rückfahrkamera oder auch die Multikollisionsbremse genannt, die allesamt für mehr Sicherheit sorgen.

 

Wer hinter dem Steuer Platz nimmt, darf sich auf ein neues Kombiinstrument mit vergrößertem Display und einem vollwertigen Navi-Bildschirm freuen. Apropos Navi: dieses lässt sich sowohl mit Android Auto als auch mit Apple Car Play und Mirror Link verbinden.

 

Zuletzt sei noch das neue Seat Media System und das multifunktionale Lenkrad erwähnt, die gemeinsam mit den neuen Color Packs ein gelungenes Facelift abrunden.