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Skoda Octavia Scout: Pfadfinder für das Gelände

Balsam für die Augen: Der Octavia Scout.
Balsam für die Augen: Der Octavia Scout.

Februar 2014, © autohaus24

Aus dem Alltag deutscher Städte ist der Skoda Octavia kaum mehr wegzudenken. In der Variante als Octavia Scout soll der Kombi fortan auch seine Geländetauglichkeit unter Beweis stellen. Premiere ist im Rahmen des Genfer Automobilsalons 2014.

 

Der Skoda Octavia

 

Mit dem Octavia Scout knüpft die tschechische VW-Tochter an eine große Traditionslinie an. Bereits 1959 war das erste Modell unter dem Namen Octavia vom Band gerollt und seit 1996 befindet man sich in der dritten Generation.

 

Kennzeichnend für den Kompakten sind seine Vielseitigkeit und der enorme Verkaufserfolg. Sowohl 2005 und 2006 als auch 2012 existierte kein Importfahrzeug mit mehr Zulassungen und nachdem bereits Kombi und Limousine auf den Markt gekommen sind, soll nun der Scout die Palette abrunden und stellt eine Alternative zum Skoda-SUV dar.

 

Der Octavia Scout

 

Beim Namen „Scout“ denkt man unweigerlich an Pfadfinder. In der Tat gleicht der so benannte Kombi einem Naturburschen und zeichnet sich durch seine schwarze Beplankung an den Stoßfängern und den breiten Lufteinlass an der Front aus. Auch die Nebelscheinwerfer wurden gegenüber dem regulären Kombi verändert.

 

Charakteristisch für den Octavia Scout sind die zahlreichen Schutzplanken. Neben den Stoßfängern werden auch Türschweller und Radkästen auf diese Weise hervorgehoben und zeigen sich geländetauglich. Dass in diesem Zug auch die Bodenfreiheit um 33 Millimeter erhöht wurde, versteht sich von selbst.

 

Eher optischer Natur sind die 17-Zoll-Aluräder, die dem Octavia Scout 2014 einen Hauch von Exklusivität verleihen.

 

Nicht nur für die Stadt

Auf dem Genfer Autosalon 2014 wird der Geländekombi der Öffentlichkeit präsentiert.
Auf dem Genfer Autosalon 2014 wird der Geländekombi der Öffentlichkeit präsentiert.

Anders, als die „Cross“-Modelle anderer Hersteller, meint es der Octavia Scout ernst. So wird die Motorkraft über eine Haldex-5-Kupplung auf alle vier Räder übertragen und sowohl das Anfahren als auch die Fähigkeit, höhere Böschungswinkel zu meistern, sind gestiegen. Die Zugkraft des tschechischen Raubeins ist um 25 Prozent auf satte zwei Tonnen angewachsen.

 

Unter der Motorhaube bedient sich Skoda aus dem VW-Regal und möchte zwei Diesel- und einen Benzinmotor einpflanzen. Angedacht sind der 1.8-Liter-TSI sowie den 2.0 TDI in zwei verschiedenen PS-Stärken. Der Marktstart und somit das Erscheinen in den Skoda-Konfiguratoren des Octavia Scout wird voraussichtlich bei seiner Präsentation in Genf preisgegeben.

 

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