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Smart fortwo und forfour vor dem Generationswechsel

Juli 2014, © autohaus24

Das vielzitierte Motto „Klein, aber oho“ lässt sich vor allem auf den Smart anwenden. Mehr als 20 Jahre hat der kleine Daimler-Flitzer nun schon auf dem Buckel. Und geht in Paris in eine neue Generation.

 

Geschichte des Smart

 

Am Anfang stand ein Konzept. Oder besser noch eine Idee. Wie bereits in den 1950er Jahren, sollte wieder ein Kleinstwagen entstehen, der noch unterhalb von Polo, Corsa und Fiesta angesiedelt ist. Mercedes stellte seine Vorarbeiten bereits 1986 vor und initiierte verschiedene Hochschulprojekte.

 

Der Smart war dann aber eine Idee von Nicolas G. Hayek, dem Chef der Uhrengruppe Swatch. In der ersten Generation erschien der Smart dann auch als Gemeinschaftsprojekt und wurde erst nach einigen Jahren komplett von Daimler übernommen.

 

2005 wurden dann auch die Smart Center aufgegeben und die Daimler-Niederlassungen kümmern sich fortan um den Vertrieb im Rahmen so genannter „Shop-in-Shop-Lösungen“. Seitdem ist viel passiert und neben dem deutschen Markt, hat der kleine Flitzer längst auch die USA erobert.

 

Die neue Generation

 

Die nunmehr dritte Generation des Smart erscheint ab Oktober 2014 in den Mercedes-Autohäusern als Baureihe 453 und löst den 2007 präsentierten 451 ab. Neu ist zudem, dass nach 2006 auch wieder ein ViertürerF bzw. forfour auf dem Markt erscheinen wird und Daimler damit gleichzeitig in der Kompaktklasse wildern möchte.

Der neue Smart fortwo sowie der forfour kommen im Oktober.
Der neue Smart fortwo sowie der forfour kommen im Oktober.

Interessant am forfour sind die Gemeinsamkeiten mit Renault. Das zeigt sich unter anderem daran, dass das Modell gemeinsam mit dem Twingo von ein- und demselben Band rollt.

 

Kontinuität verspricht der fortwo, der nachwievor nur 2,69 Meter messen wird. Der Wendekreis ist mit nunmehr 7,30 Meter sogar noch einmal geschrumpft und auch die zweiteilige Heckklappe ist erhalten geblieben. Ebenfalls gleich geblieben sind die Tridion-Sicherheitszelle und der Heckantrieb mit Dreizylinder-Aggregaten.

 

Viele Neuerungen

 

Zu den Neuerungen zählt der Verzicht auf einen Diesel und die Hinzunahme eines manuellen Fünfgang-Getriebes. Wer möchte, kann aber auch mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe „twinamic“ fahren.

 

Der forfour wiederum, misst immerhin 3,50 Meter und erfreut mit Wendekissen an den absenkbaren Sitzen und eine flexibel umlegbare Rückenlehne. Im Innenraum soll mit schwungvollem Loop-Design gearbeitet werden und die Instrumente erzeugen eine gleichsam schwebenden Eindruck. Zudem geizt Daimler nicht mit Extras wie zwölf Lautsprechern, Echtzeit-Navigation oder auch dem Seitenwindassistent.