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Ssangyong Korando: der SUV-Exot in neuem Gewand

November 2013, © autohaus24

Von wegen Exotenbonus. Die Zeiten, in denen der Name Ssangyong noch ungläubige Gesichter hervorrief, sind lange vorbei. Mit dem überarbeiteten Ssangyong Korando beweisen die Koreaner, dass sie auch auf dem europäischen Markt mithalten können.

Den Ssangyong Korando gibt es für einen schmalen Taler.
Ssangyong Korando

Ssangyong als koreanische Premiummarke

 

Während Europa noch kaum mit Fahrzeugen des Herstellers zu tun bekam, ist Ssangyong in Korea die Nummer vier auf dem Automobilmarkt. Der Name bedeutet übersetzt soviel wie „Zwillingsdrachen“ und in der Tat spüren mehr und mehr abendländische Hersteller den heißen Atem des Konkurrenten im Nacken. Hergestellt werden vor allem SUV sowie ein Van und ein Oberklassefahrzeug, die beide auf Fahrzeugen von Mercedes-Benz basieren. Preislich rangieren die Koreaner jedoch eher im Bereich der Neuwagen Angebote und damit deutlich unterhalb der schwäbischen Edelmarke.

 

Der Ssangyoung Korado

 

Auch beim Ssangyoung Korado handelte es sich zunächst um einen Lizenznachbau. In diesem Fall bildete der Jeep CJ-7 die Grundlage, was sich jedoch bald änderte. Seit 2010 befindet sich das Modell in der nunmehr fünften Generation und wurde in diesem Fall von keinem Geringeren als Giorgio Giugiaro entworfen. Interessanterweise wird das Modell sowohl als klassisches SUV als auch als Cabrio angeboten. Folgt man dem Hersteller, so handelt es sich sogar vollmundig um „Mehr als ein Crossover. Ein Statement.“

Ssangyong Korando: Macht auch von hinten eine gute Figur.
Ssangyong Korando

Überarbeitung für mehr Attraktivität

 

In der aktuellen Version fährt der Ssangyoung Korado sowohl als Benziner als auch als Diesel vor. Der Hersteller ist preislich noch einmal deutlich in die Knie gegangen und präsentiert sich dennoch wuchtig. Allein die großen Lufteinlässe in Wabenoptik und die neuen Scheinwerfer sorgen für Aufmerksamkeit. Im Innenraum lassen sich zwischen 486 und 1.312 Liter Stauraum schaffen und auch die bis zu 17,5 Grad verstellbaren Rückenlehnen unterstreichen die Flexibilität. Die Verarbeitung im Innenraum erfreut durch ansprechende Details. Sowohl Metalleffekte als auch Holz wurden dabei verbaut und vermitteln einen Hauch von Luxus. Zuguterletzt beweist der Korando mit seinem zuschaltbaren Allradantrieb auch seine Geländetauglichkeit. Für den Fall, dass man dieses Auto kaufen und den urbanen Asphalt verlassen möchte, erweisen sich dann auch die 18 Zentimeter Bodenfreiheit und der hohe Böschungs- und Rampenwinkel als nicht zu leugnender Vorteil.