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Überraschendes Comeback mit vier Modellen: Saab stellt neue Elektrofahrzeuge vor

Dezember 2015, © autohaus24

Endlich wieder ein Lichtblick: Nachdem die schwedische Traditionsmarke Saab zuletzt mit schlechten Nachrichten auf sich aufmerksam machte, scheint seit der Übernahme durch NEVS neuer Schwung in das Unternehmen gekommen zu sein. Spätestens 2018 will Saab nun eine komplett neue Modellreihe präsentieren. Außerdem soll der Saab 9-3 in einer modifizierten Version bereits ab 2017 in Schweden und China in den Handel kommen. Bei den neuen Saab-Modellen handelt es sich ausschließlich um Elektrofahrzeuge, die auf einer verbesserten Phoenix-Plattform aufbauen.

 

NEVS-Chef: Fahrspaß kommt bei den neuen SAAB-Modellen nicht zu kurz

 

„Autos von Saab haben sich schon immer durch Leistungsfähigkeit und Spaß am Fahren ausgezeichnet“, so Mattias Bergman, CEO von National Electric Vehicle Sweden (NEVS), dem Inhaber von Saab. „In Zukunft werden wir Elektroautos bauen. Das bedeutet aber nicht, dass wir Kompromisse machen müssen. Die Elektroautos werden genauso viel Spaß machen“, erklärt Berman bei der Vorstellung der neuen Modelle von Saab.

 

Neue Konzepte für die Elektromobilität

 

Bei der Pressekonferenz in Stockholm hat Saab vier Modelle enthüllt, die derzeit in der Entwicklung sind.

Konzeptzeichnung: Mit vier neuen Elektroautos will Saab ab 2017 wieder durchstarten
Konzeptzeichnung: Mit vier neuen Elektroautos will Saab ab 2017 wieder durchstarten

Darunter zwei Geländewagen (ein Stadt-SUV sowie ein Familien-SUV), ein Mittelklasse-Crossover, sowie eine Fließheck-Limousine.  Insgesamt also eine komplette Flotte. Bisher war von den neuen Modellen allerdings nicht mehr zu sehen als Konzeptzeichnungen. Zu dem neuen Saab 9-3 gibt es hingegen bereits die ersten detaillierten Angaben: Bereits im August des letzten Jahres wurde von Saab ein Prototyp-Modell vorgestellt, dass eine Reichweite von 200 Kilometern überwinden soll. Trotz niedriger Absatzzahlen sieht Bergmann die Elektromobilität als Markt der Zukunft: „Was gerade mit Volkswagen passiert, könnte den Umschwung sogar beschleunigen“, so Bergmann. „Wir glauben nicht an die Strategie, mit BMW oder Audi im Premiumsegment zu konkurrieren. Stattdessen wollen wir eine neue Richtung einschlagen, die im Einklang damit ist, wie wir uns die Zukunft vorstellen.“

 

Namen der neuen SAAB-Modelle noch nicht bekannt

 

Unklar ist weiterhin, unter welchem Namen die neuen Saab-Modelle erscheinen sollen. Seit das Tochterunternehmen von General Motors im Jahr 2010 verkauft wurde, ist Saab über mehrere Umwege zu NEVS gekommen. Mit dem chinesischen Autobauer Dongfeng hat Saab nun zwar einen starken Partner, doch die Verwendung des Markennamens Saab ist seit der letzten Insolvenz des Namensinhabers Saab AB untersagt. Gerüchten zufolge wird hinter der Bühne über eine Einigung verhandelt. „Wir stehen im Dialog mit der Saab AB“, erklärt Bergman. Weitere Details gebe es beim Launch der neuen Saab-Modelle. Also spätestens im Jahr 2018.